Pirmasens Schatten für Spielplatzrutsche am Sommerwald
Der Spielplatz „An den Ziegen“ am Sommerwald hat sich seit seiner naturnahen Umgestaltung vor sieben Jahren zu einem beliebten Treffpunkt für Kinder und Familien entwickelt. Ein Problem war der fehlende Schatten, vor allem an der breiten Metallrutsche. Jetzt erhielt die Anlage eine Pergola, die hier Schatten spendet. Der Anstoß zur Pergola kam vom Pirmasenser Lions-Club, der sich dann auch an den Kosten beteiligte. Anwohner hätten ihn darauf aufmerksam gemacht, dass gerade am Spielhaus auf dem Gelände ein Schattenspender fehle, sagte Martin Zepp-Linse vom Pirmasenser Lions-Club: „Wenn die Sonne im Sommer stundenlang auf die große Metallrutsche knallt, kann man auf der Fläche Spiegeleier braten!“ Auch Bürgermeister Michael Maas sagte bei der offiziellen Einweihung, dass im Sommer die Temperaturen hier nicht selten extrem seien: „Kinder kriegen das beim Spielen oft gar nicht mit.“ Auf dem Gelände von städtischen Einrichtungen wie Kitas können Sonnensegel installiert werden, erklärt Maas. Bei Spielplätzen außerhalb, wie beim Abenteuerspielplatz „An den Ziegen“, müssten robustere Lösungen her: „Wir setzen, wenn es irgendwie geht, auf beschattende Bäume.“ Da diese hier fehlen, wurde auf dem Spielplatz an der Straße Am Sommerwald eine Lösung durch eine Pergola gewählt. 3800 Euro kostete die drei Meter hohe Pergola mit ihrem Dach von rund 16 Quadratmetern. Der Pirmasenser Lions-Club und die Lions-Hilfe beteiligten sich mit 1000 Euro. Ein „Paradebeispiel“ für die Unterstützung durch den Lions-Club, durch die solche Projekte bei der angespannten Haushaltslage der Stadt erst möglich würden, bedankte sich Maas.
Lions habe sich, unter anderem, die Hilfe für Kinder auf die Fahnen geschrieben, sagte Zepp-Linse. Vor kurzem hatte die Lions-Hilfe auch den Austausch des Sands auf dem Spielplatz im Schachen finanziert. Auch Angela Nadler, bei der Einweihung dabei, fand die Aktion, hier mit einer Pergola für Schatten zu sorgen, für notwendig und gelungen. Nadler ist die Koordinatorin des neuen Quartierstreff „Zusammenhalt am Sommerwald“. Die Gemeinde St. Elisabeth in unmittelbarer Nähe der Kreisverwaltung stellt hierfür Räumlichkeiten zur Verfügung. Mit dem Angebot, das zum Großteil aus Bundesmitteln und Geldern des Europäischen Sozialfonds finanziert wird, will die Stadt mit einem Quartiersbüro auch dort im Viertel die Lebenssituation der Menschen verbessern.