Pirmasens SC Weselberg bejubelt Einzug ins Endspiel

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ZWEIBRÜCKEN. Der SC Weselberg steht im Finale des Kreispokals Pirmasens/Zweibrücken: Die Mannschaft von Trainer Attila Baum schlug gestern Abend die VB Zweibrücken II unter dem Zweibrücker Flutlicht mit 6:1 (3:1). Wenn heute Abend um 19 Uhr der Endspielgegner der Weselberger ermittelt wird, ist erneut eine SC-Mannschaft mit von der Partie: Die SC-Zweite empfängt den Tabellenzweiten der B-Klasse West, den TuS Maßweiler.

„Das Endergebnis ist vielleicht ein bisschen hoch ausgefallen“, meinte ein zufriedener Weselberger Trainer Atilla Baum nach dem Pokalspiel. „Das wäre wohl nicht so deutlich geworden, wenn die VB nicht die Rote Karte bekommen hätten, so dass wir in Überzahl spielen konnten.“ Die Weselberger Erste zeigte aber von Beginn an, dass sie gewillt war, die Favoritenrolle anzunehmen, der Klassenunterschied zwischen dem Primus der A-Klasse und dem (immerhin) Tabellenvierten der B-Klasse West war deutlich zu sehen. Das lag auch daran, dass die Vereinigten Bewegungsspieler an dem Abend ein Torwartproblem hatten: Daniel von Gyldenfeldt ist eigentlich Feldspieler, stellte sich aber in den Dienst der Sache und zwischen die Pfosten. Allzu viel Sicherheit strahlte er aber nicht aus. Die Gäste spielten souverän von hinten raus, auch Torwart Steffen May beteiligte sich am Angriffsspiel, stand häufig sogar am Mittelkreis. Schon früh kamen die Weselberger zu Großchancen: Kevin Büchler traf von der Strafraumkante halblinks zunächst aber nur das Außennetz (2.). Und Michael Treinen segelte nach einem von Alexander Baum getretenen Eckball nur haarscharf mit dem Kopf am Ball vorbei. Nach einer Eckballserie rappelte es dann im VB-Kasten: Erneut brachte Baum Eckstöße vors Tor, beim dritten war Marco Kessler zur Stelle und vollendete aus kurzer Distanz mit dem Kopf zur 1:0-Führung der Gäste (28.). Danach befanden sich die VB-Kicker noch im Schockzustand: Nach einem Einwurf 30 Sekunden später schnappte sich Fabian Baumann den Ball, drehte sich einmal um sich selbst und die Gegenspieler und traf zum 2:0. Dabei hatten die VB-Spieler gerade, etwa ab der 20. Minute, häufiger (zuvor nur sporadisch) den Weg in Richtung des Weselberger Tores gefunden, Johannes Müller und Dominic Schwarz machten jetzt mehr Betrieb. Nach einer guten Offensivaktion der beiden wurde der Ball im Strafraum aber abgefangen, steil auf Michael Treinen gepasst, der den herausgeeilten VB-Keeper von Gyldenfeldt umspielte – 0:3. Denis Hirts später Treffer zum 1:3 vor der Pause blieb nach dem Seitenwechsel Ergebniskosmetik. Obwohl die VB-Kicker das Spiel in den ersten 25 Minuten deutlich offener gestalteten. SC-Torsteher May hatte plötzlich fast mehr zu tun als sein Gegenüber. VB-Trainer Frank Eis haderte ein wenig mit Schiri Alexander Seiberth: „Direkt nach Wiederbeginn wurde Dominic Schwarz gefoult, für mich war das ein Elfmeter. Wenn wir den bekommen, und es steht 2:3, läuft das Spiel mit ein bisschen Glück anders.“ Die Weselberger hätten aus seiner Sicht aber verdient gewonnen. So drehten nach der Roten Karte für Dimitri Klich (63.) für ein überhartes Einsteigen aber noch mal die Gäste auf: Kevin Büchler erhöhte mit einem Doppelschlag auf 5:1 (71., 75.). Michael Treinen besiegelte in der 88. Minute den 6:1-Endstand. So spielten sie VB Zweibrücken II: von Gyldenfeldt - Evanoff, Max Baumann, Raimondi, Klich - Bär, Hirt, Bosche, Johannes Müller (86. Sefrin), Schwarz - Maler (81. Grieser) SC Weselberg: May - Patrick Kessler, Marco Kessler, Kiefer, Bandner (69. Graßmann) - Tobias Müller (66. Gries), Baum, Büchler - Fabian Baumann, Treinen, Peifer (46. Hermann) Tore: 0:1 Marco Kessler (28.), 0:2 Baumann (29.), 0:3 Treinen (35.), 1:3 Hirt (45.+1), 1:4 Büchler (71.), 1:5 Büchler (75.), 1:6 Treinen (88.) - Gelbe Karten: Klich - Marco Kessler, Patrick Kessler - Rote Karte: Klich (60.) - Beste Spieler: Max Baumann, Hirt, Bosche - Patrick Kessler, Fabian Baumann, Büchler - Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Seiberth (Ixheim). |bun

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