Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SC Busenberg mit 121:17 Toren erfolgreichstes Team im Kreis

Teil eins des Doubles – das Team des SC Busenberg nach dem Sieg im Kreispokalfinale vor der Haupttribüne im Pirmasenser Framas-S
Teil eins des Doubles – das Team des SC Busenberg nach dem Sieg im Kreispokalfinale vor der Haupttribüne im Pirmasenser Framas-Stadion. Von links Joshua Müller, Lourenco Hamers, Benjamin Traxel, Jonas Keller, Daniel Tangermann (vorne), Sebastian Epp, Spielertrainer Felix Burkhard, André Bollinger, Alexander Seibel, Luca Weis (vorne), Tobias Becker, Kevin Wenzel, Uwe Schantz, Simon Engel, Lukas Becker, Janik Klemm, Florian Ralser, Jonas Klemm, Betreuer Luca Spengler, Justin Köhler, Tobias Seibel, Timo Burkhard, Daniel Klemm, Manuel Sarter, Jonas Böshans und Betreuer Sebastian Mock.

FUSSBALLMEISTER IM PORTRÄT: Mit einer fast makellosen Bilanz sicherte sich der SC Busenberg die Meisterschaft in der B-Klasse. Mit 121:17 Toren ging es in die A-Klasse. Der Trainer ist zugleich der Torjäger. Hinter ihm steht ein lauf- und zweikampfstarkes Gerüst. Eine Schwachstelle aber waren die Derbys. Und ein wenig Arbeit für das Sportgericht gab es auch.

Der SC Busenberg war in der Saison 2021/22 der erfolgreichste Verein in den Klassen des Fußballkreises Pirmasens/Zweibrücken. Der Sportclub aus der Gemeinde unterm Drachenfels sicherte sich nicht nur in ganz souveräner Manier die Meisterschaft in der Gruppe C der B-Klasse und somit den Aufstieg in die A-Klasse, sondern holte sich auch noch den Kreispokal.

Zehn lange Jahre kickte der SCB in der B-Klasse. Als mit Felix Burkhard ein für diese Spielklasse überragender Kicker das Amt des Spielertrainers übernahm, war der Erfolg programmiert. In der gesamten Saison verlor der SCB nur zwei Partien, die Derbys bei Bundenthal II (0:1) und in Erfweiler (1:4). Ansonsten war Busenberg immer obenauf. In der Aufstiegsrunde gewannen die Busenberger jede Partie. Und: Knappe Siege waren die Ausnahme. Mit einer für B-Klasse-Verhältnisse beeindruckenden Offensive schoss Busenberg die meisten Gegner ab. Herausragend dabei: Der einst in der Oberliga für den SC Hauenstein stürmende Burkhard (29). Er erzielte stattliche 61 Pflichtspieltore, 49 in der Meisterschaftsrunde und zwölf im Pokal.

Selbstbewusste Typen

Doch es wäre ungerecht der gesamten Mannschaft gegenüber, den großen Saisonerfolg nur an Burkhard festmachen zu wollen. Das Team war gespickt mit lauf- und zweikampfstarken Typen, die selbstbewusst agierten. Das Torverhältnis des SCB ist mit 121:17 (Haupt- und Aufstiegsrunde) überragend.

Der ärgste Konkurrent im Kampf um den Titel war der SV Trulben. Und der holte keinen Punkt gegen Busenberg. Dabei hatte das Match der Kontrahenten in der Hauptrunde für Wirbel gesorgt. Trulben wollte nach der schweren Verletzung eines seiner Spieler nicht mehr weitermachen, die führenden Busenberger dagegen schon. Ein Fall für die Sportgerichtsbarkeit. Busenberg, das beim Abbruch 3:1 vorne lag, wurde zum Sieger erklärt. Aber auch ohne diese Punkte am grünen Tisch wäre Busenberg, das im Pokal drei A-Klasse-Spitzenmannschaften, darunter auch Meister SpVgg Waldfischbach/Burgalben, aus dem Wettbewerb warf, wohl nicht zu stoppen gewesen.

DER MEISTERKADER

Torhüter: Janik Klemm (25 Jahre/17 Einsätze/1 Tor), Tobias Becker (34/5/0), Tobias Seibel (29/1/0), Mario Flory (33/1/0)

Abwehr: Timo Burkhart (36/17/0), Luca Weis (23/22/4), Carl Lourenco Hamers (25/14/1), Sebastian Epp (28/16/4), Justin Köhler (22/9/1), Sebastian Denk (33/8/1), Jonas Böshans (25/1/0), Lukas Metz (25/1/0), Christoffer Köhler (30/3/0), Dominik Müller (30/1/0)

Mittelfeld: André Bollinger (26/20/1), Florian Ralser (27/14/2), Daniel Tangermann (36/12/3), Simon Engel (26/10/2), Jonas Klemm (25/20/17), Lukas Becker (24/20/10), Daniel Klemm (34/6/1), Kevin Wenzel (21/5/0), Joshua Müller (20/6/0), Uwe Schantz (27/5/0), Jens Rothschmitt (41/1/0), Torsten Burkhart (32/1/0)

Angriff: Felix Burkhard (29/21/49), Jonas Keller (22/19/11), Manuel Sarter (38/12/4), Stefan Altmeier (38/1/1), Alexander Seibel (24/12/7).

x