Beach-Wrestling
Sand-Event in Pirmasens mit „Balance Battle“
Wer kann beim Beach-Wrestling mitmachen?
Der Athletenverein 23 Pirmasens lädt zu seinem zweiten Beach-Wrestling-Turnier am Samstag im Sportpark Husterhöhe nicht nur Ringer ein, sondern auch Anfänger, die sich einmal nach fachkundiger Einweisung im Sand messen wollen. „Es geht darum, dass sportinteressierte Frauen und Männer sich einmal in einer neuen Trendsportart versuchen können, die ungemein Spaß bereitet“, sagt Paul Ufelmann, einer der Vorsitzenden des AV 23. Im vergangenen Jahr waren beispielsweise auch Judoka sehr erfolgreich im Sand-Ringen.
Welche Regularien gibt es beim Beach-Wrestling?
Zunächst mal ist die Bekleidung geregelt: Gerungen wird laut Ausschreibung mit „Badeshorts, Stretch-Radlerhosen sowie Sport-BH und formschlüssige Rashguards (Frauen)“. Jeder kämpft barfuß. Nach dem Wiegen (ab 10 Uhr) beginnen die Wettkämpfe. Folgende Gewichtsklassen gibt es: bei den Frauen bis 50, bis 50 und bis 70 Kilo sowie über 70 Kilo; bei den Männern bis 60, bis 70, bis 80, bis 90 und über 90 Kilo. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Die Startgebühr beträgt fünf Euro.
Paul Ufelmann erklärt die Regeln beim Kampf: „Gerungen wird eine Runde von drei Minuten. Ziel ist es, den Gegner auf den Boden zu bringen oder außerhalb der Kampffläche zu schieben. Dafür erhält ein Ringer Wertungspunkte.“ Einen Punkt gibt es, wenn ein Körperteil des Gegners auf den Boden gebracht wird, ausgenommen sind die Hände. Gleich drei Punkte erhält man, wenn es gelingt, den Rücken des Gegners auf den Boden zu bringen.
Welche Disziplinen sind bei der „Team-Competition“ zu absolvieren?
Nach dem Beach-Wrestling-Turnier folgt ab 15 Uhr eine „Team-Competition“. Jede Mannschaft besteht aus fünf Mitgliedern (darunter mindestens eine Frau), die drei Disziplinen zu absolvieren haben: Tauziehen, eine „Balance Battle“ und Völkerball. Danach wird ausgewertet, wer sich am besten geschlagen hat.
Bei der „Balance Battle“ balancieren die beiden Kontrahenten auf einem Balken. Sie haben eine Art „Keule“ als Waffe, mit der sie versuchen, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass der vom Balken steigen muss. „Vor allem der Gleichgewichtssinn und die Balancefähigkeit sind hier gefragt“, merkt Ufelmann an.
Beim Seilziehen geht es um Maximal- und Schnellkraft und vor allem um Koordination. Denn es ist wichtig, betont Ufelmann, dass die Kräfte der einzelnen Teammitglieder aufs Seil gleichzeitig entfaltet werden.
Völkerball dürfte vermutlich jedem aus seiner Grundschulzeit bekannt sein. Es gilt, im Sand möglichst viele, bestenfalls alle Gegner mit einem Ball abzuwerfen. Die Teilnahmegebühr beträgt hier zehn Euro pro Team.
Gibt es ein Rahmenprogramm?
Ja. Für die Kinder baut der Pakt für Pirmasens wieder eine Hüpfburg, eine Rollenrutsche und eine Buttonmaschine auf, der Sportbund Pfalz stellt einen Soccer-Court. Eine „After-Show-Party“ rundet die Veranstaltung ab.