Pirmasens Salzmann: Schon so etwas wie ein kleines Endspiel

Herschberg/Wallhalben. Zwei Derbys hintereinander gibt es am Sonntag beim SV Herschberg zu sehen, wo zunächst (ab 13 Uhr) die zweite Mannschaft des SVH sich im Spitzenspiel der C-Klasse Mitte mit dem VfL Wallhalben misst, ehe in der Landesliga die erste Garnitur den SV Hermersberg empfängt.
„Auch unser Spiel wird sicherlich viele Zuschauer haben“, befindet Sascha Salzmann, der Trainer der zweiten Herschberger Garnitur, die punktgleich mit dem VfL die Tabelle anführt. Die Saison sei zwar noch lang, aber „dennoch ist das schon so etwas wie ein kleines Endspiel“, sagt Salzmann. Beide Teams leisteten sich in ihren bisherigen 16 Begegnungen nur eine Niederlage und ein Unentschieden. Da seien die direkten Duelle entscheidend, weiß Salzmann. Das Hinspiel hat Wallhalben mit 3:1 für sich entschieden. Doch VfL-Spielleiter Dirk Stiwitz gibt unumwunden zu, „dass dieser Sieg für uns sehr glücklich war, denn Herschberg stellte die bessere Mannschaft“. Herschberg empfängt mit breiter Brust den Mit-Tabellenführer, zumal vorigen Sonntag die hohe Hürde beim Tabellenvierten Winterbach mit einem 5:0-Erfolg genommen wurde. Zudem sehe es, so Salzmann, „personell richtig gut aus“. Stiwitz gibt sich vor dem Gipfel entspannt. In den letzten Jahren sei sein Team stets mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet und stets enttäuscht worden. Nun laute die Devise, einfach zu spielen und „dann schauen, wo wir stehen“. Bislang ist dieses Rezept aufgegangen. Zwar hat der Erfolg beim VfL viele Namen, doch ohne einen Jessem Butt stünde der VfL nicht so glänzend da. Der Neuzugang vom TSC Zweibrücken bugsierte den Ball in 16 Spielen 28-mal in des Gegners Kasten. „Der vergibt keine Hundertprozentigen“, lobt Stiwitz den außerhalb des Spielfeldes „ruhigen und zurückhaltenden“ Top-Scorer.