Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Rote Karte schwächt FSG-Frauen entscheidend

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SCHWEGENHEIM. Nach vier Siegen in Serie verloren die Pfalzliga-Handballerinnen der FSG Hauenstein/Rodalben am Sonntag das Spitzenspiel bei der HSG Lingenfeld/Schwegenheim mit 23:31 (12:11). Das klare Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg.

Denn bis zur Hälfte des zweiten Durchgangs waren beide Teams auf Augenhöhe. Dann machte sich das Fehlen von Laura Fuchs, die nach einem Foul am eigenen Kreis eine laut FSG-Trainer Björn Stoll „überzogene“ Rote Karte quittiert hatte (22.), bemerkbar. Stoll mangelte es so an Alternativen zum Wechseln, die Kräfte seiner Spielerinnen ließen nach. Als sich die HSG etwas absetzte, riskierte Stoll alles, stellte auf eine offene Deckung um. Das misslang, und der Ligaprimus schraubte das Ergebnis in den Schlussminuten in die Höhe.

„Letztlich hat die HSG verdient gewonnen, weil sie eben weniger Fehler als wir gemacht hat. Aber wir haben gerade in der ersten Hälfte den Kampf hervorragend angenommen. Ich bin zufrieden“, schloss Stoll.

FSG Hauenstein/Rodalben: Luisa Seibel - Müller, Dausch, Hack (8/3) - Beneke (1), Annalena Seibel (11) - Stretz (2); Heisel, Fuchs, Ferkah, Lena Seibel, Bärmann, Ehrlich (1)

Spielfilm: 4:1 (8.), 6:6 (14.), 9:10 (25.), 11:12 (Halbzeit), 20:20 (46.), 26:21 (55.), 31:23 (Ende) - Siebenmeter: 6/4 - 5/3 - Zeitstrafen: 4 - 5 - Rote Karten: Mattern (28., Foul) - Fuchs (22., Foul) - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Quadt (TuS Neuhofen).

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