Südwestpfalz Raserprozess: 13 Sekunden vor dem Unfall mit Tempo 231 unterwegs

Auf diesem Foto ist der Ford Kuga (vorne) zu sehen, der nach dem Zusammenstoß mit dem Audi noch weggefahren wurde, dahinter steh
Auf diesem Foto ist der Ford Kuga (vorne) zu sehen, der nach dem Zusammenstoß mit dem Audi noch weggefahren wurde, dahinter steht der beschädigte Mazda, der laut Gutachter zu weit in der Fahrbahnmitte gefahren ist.

Am vierten Tag des Prozesses um den tödlichen Unfall am 10. September 2023 sagte der Unfallgutachter aus. Dabei ging es nicht nur um die Rekonstruktion des Geschehens, sondern auch um die Frage, ob der Unfall vermeidbar gewesen wäre. Der Sachverständige hatte dazu auch ein Video ausgewertet, das die Beifahrerin von den letzten Sekunden der Fahrt bis zum ersten Zusammenstoß vom Audi-Cockpit mit Blick auf die Straße aufgenommen hatte. Die wichtigsten Erkenntnisse: 12,8 Sekunden vor dem Aufprall fuhr der damals 27-Jährige mit seinem Audi RS 5 mit 231 Stundenkilometern und Vollgas auf der kurvigen Strecke durch den Wald in Richtung Braunsberg. Beim Aufprall auf den Mazda habe sein Tempo bei 149 bis 159 Stundenkilometern gelegen, gebremst habe der Mann nicht, sagte der Sachverständige. Der Unfall sei durch die Mazdafahrerin ausgelöst worden, die in der Straßenmitte gefahren sei. Ohne den ersten Zusammenstoß hätte es die Folgekollisionen wohl nicht gegeben, sagte er. Mehr zum Thema lesen Sie hier

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