Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Pirmasenser „Schuhstadt“: Eschrich will Fakten sehen

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„Fakten auf den Tisch!“ Das fordert die Stadtratsfraktion „Die Linke - Partei“ in Zusammenhang mit der Entwicklung der ehemaligen Kaufhalle zur „Schuhstadt“.

Der Stadtrat habe der Entwicklergruppe Schäfer/Arnold/Buch im November eine Vorlaufzeit von acht Monaten zur Konkretisierung ihres Konzepts zur Entwicklung der „Schuhstadt“ gewährt. „Diese Frist ist Ende Juli 2019 ausgelaufen“, sagt Fraktionssprecher Frank Eschrich. Nun müsse „Butter bei die Fische“. Das konkretisierte Konzept müsse zur Ratssitzung am 26. August auf den Tisch, ansonsten werde laut Stadtratsbeschluss die Stadtverwaltung das Areal selbst entwickeln. Ein umsetzungsfähiges Konzept müsse insbesondere Baupläne und konkrete Angaben zu den Investoren und Mietern enthalten, die auf dem Gelände der ehemaligen Kaufhalle zukünftig Schuhe verkaufen wollen.

Parallelen zur Stadtgalerie

„Abgesehen von unserem strikten Nein zu 40 verkaufsoffenen Sonntagen werden wir auch keiner weiteren Hängepartie à la Stadtgalerie zustimmen“, sagte Eschrich. Leider würden sich die beiden Projekte zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung bis aufs Haar gleichen: Die geplanten Verkaufsflächen seien so gut wie komplett vergeben, das Projekt sei auf einem guten Weg, der Umsetzung stünde nichts im Wege, zitierte Eschrich die Entwickler. Oder: Konkrete Details könne man erst nennen, wenn es soweit ist. So ähnlich habe auch Helmut Koprian geklungen, bis er nach fünf Jahren das Scheitern der Stadtgalerie eingestehen musste. rhp/pr

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