Fußball
Pirmasens Praetorians gegen Tabellenführer
Da das Fußball-Oberligaspiel des FK Pirmasens gegen Viktoria Herxheim kurzfristig von Freitag auf Sonntag, 16 Uhr, verlegt wurde, wird der Rasen im Framas-Stadion vor der für Samstag, 15 Uhr, terminierten Regionalligapartie des FKP-Footballteams gegen die Wiesbaden Phantoms nicht mehr gemäht. Die gelben Football-Markierungen werden dann am Sonntagmorgen weggemäht, damit sie beim Fußball am Sonntagnachmittag nicht irritieren. „Das hohe Gras macht uns nichts aus. Da fällt man leichter“, merkt Mario Kapila, der Macher der Pirmasens Praetorians und einer von vier FKP-Präsidenten, dazu trocken an.
Seine Mannschaft ist gegen die Hessen klarer Außenseiter. Wiesbaden steuert mit sechs Siegen in sechs Partien dem Direktaufstieg in die GFL2 zu, Regionalliga-Neuling Pirmasens hat nur eine von sechs Begegnungen gewonnen. Dennoch besteht für die Truppe von Headcoach Patrick Niedenzu keine akute Abstiegsgefahr. Denn die Kassel Titans (ein Sieg, sechs Niederlagen) und die Darmstadt Diamonds (sieben Niederlagen) liegen in der Tabelle noch hinter den Prätorianern, und nur der Letzte muss absteigen. Da die Pirmasenser den direkten Vergleich mit Darmstadt gewonnen haben, müssten die „Diamanten“ noch mindestens zweimal gewinnen, um noch an Pirmasens vorbeizuziehen. Kapila: „Das ist schon sehr unwahrscheinlich.“ Zumal er für seine Mannschaft in den verbleibenden vier Saisonspielen noch einen oder zwei Siege anpeilt und „gerne noch einen oder zwei Plätze gutmachen“ würde. Im August folgen noch die Partien bei den Bad Homburg Sentinals, gegen die Mainz Golden Eagles und bei den Kaiserslautern Pikes.
Der neue Quarterback Mekhi Lewis kann wegen einer Knieverletzung diese Saison nicht mehr spielen. So nimmt Lee Lewis wieder diese zentrale Rolle im Spiel der Praetorians ein. Kapila hofft, gegen Wiesbaden „32 oder 33 Mann“ aufbieten zu können. Das wäre zwar „nicht gut, aber akzeptabel“. Mit der Trainingsbeteiligung ist er derzeit etwas unzufrieden.
Kapila ist auf dem Rasen der Mann für die Extra-Punkte – noch. „Nach der Saison höre ich auf. Irgendwann reicht’s“, sagt der 37-Jährige.