Pirmasens Nur Uwe Unnold will Verbandsbürgermeister werden

Bei der Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd wird am 10. Mai nur Amtsinhaber Uwe Unnold (FWG) antreten. Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist hat nun auch der SPD-Gemeindeverband seinen Verzicht auf eine Kandidatur bekanntgegeben.
Der Urnengang ist die letzte Urwahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters in der zur Fusion mit der VG Landstuhl vorgesehenen Verbandsgemeinde. Gestern Abend um 18 Uhr lief die Bewerbungsfrist aus: Nach Angaben von Manuela Barkanowitz, die in der VG-Verwaltung für Wahlen zuständig ist, liegt nur eine Bewerbung auf den Posten des Verwaltungschefs vor: von Bürgermeister Uwe Unnold. Dieser war bereits Anfang Dezember vom FWG-Gemeindeverband aufs Schild gehoben worden (wir berichteten). Während die CDU bereits Mitte Dezember ihren Verzicht erklärt hatte, kündigte der Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands, Reinhold Meister, damals gegenüber der RHEINPFALZ an, dass seine Partei mit „geeigneten und kompetenten Kandidaten aus der Verbandsgemeinde“ im Gespräch stehe. Bis zum Wochenende blieb indes offen, wie sich die SPD in dieser Frage positioniert und ob sie tatsächlich einen Herausforderer aufstellt. „Wir haben uns zwar schon recht früh dagegen entschieden“, so gestern der SPD-Fraktionschef im Verbandsgemeinderat, Kurt Becker, auf Anfrage. „Doch wir wollten bis zum Ende der Frist abwarten, ob sich nicht doch noch jemand dazu bereiterklärt..“ Am Samstag habe es „noch eine kleine Entwicklung“ in dieser Frage gegeben, doch diese habe sich zerschlagen, sodass „wir leider keinen Bewerber aufstellen“. Dass die Amtszeit des neuen Bürgermeisters aufgrund der anstehenden Fusion wohl verkürzt sein wird, habe dabei keine Rolle gespielt. Der 49-jährige Uwe Unnold, der zugleich Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde Linden ist, steht bereits seit dem Jahr 2000 an der Spitze der Verbandsgemeinde. Bei seiner letzten Urwahl setzte er sich am 22. April 2007 gleich im ersten Wahlgang mit 58,5 Prozent durch. (oef)