Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Nico Schauß in neuer Rolle in Hohenecken

Im Januar bekam Nico Schauß von Bürgermeister Michael Maas den Goldenen Schuh als Torschützenkönig der Pirmasenser Hallen-Stadtm
Im Januar bekam Nico Schauß von Bürgermeister Michael Maas den Goldenen Schuh als Torschützenkönig der Pirmasenser Hallen-Stadtmeisterschaft.

Ein reger Spielertausch fand diesen Sommer zwischen dem FK Pirmasens und dem TuS Hohenecken statt. Sergen Tok und Artur Santos wechselten vom Lauterer Vorstadtverein auf die Husterhöhe, A-Junior Tom Rohe und Nico Schauß gingen den umgekehrten Weg. Am Sonntag (15 Uhr, MTV-Rasen) erwartet der FKP II in der Fußball-Verbandsliga den TuS Hohenecken.

„Da treffe ich etliche Bekannte, und natürlich gibt es auch noch Kontakte – vor allem mit Moritz Jung, mit dem ich ja zu Pirmasenser Zeiten eine Fahrgemeinschaft gebildet habe“, erzählt Nico Schauß. Den Wechsel vollzog der in Kaiserslautern wohnende Steuerfachangestellte nach eigenen Angaben aus beruflichen Gründen. „Wegen des großen zeitlichen Aufwands bin ich von Pirmasens nach Hohenecken“, erläutert der 23-jährige Stürmer, der in der abgelaufenen Saison in 18 Verbandsligapartien zwölfmal für den FKP II traf und auch elfmal (meist als Einwechselspieler) im Oberligateam zum Einsatz kam, dabei ein Tor erzielte. Beim TuS sei seine Rolle etwas anders definiert als zuletzt in Pirmasens. In Hohenecken sei er mehr als hängende Spitze eingesetzt. Schauß: „Das ist für mich in Ordnung. Dadurch bin ich aktiver am Spielgeschehen beteiligt und trage mehr Verantwortung.“

Die Torausbeute ist sicher noch ausbaufähig. In den bisherigen fünf Saisonspielen war Schauß viermal über 90 Minuten im Einsatz, einmal war er privat verhindert. Ein Tor gelang ihm für sein neues Team noch nicht. Das sei auch ein wenig seiner neuen Position geschuldet. „Aber klar. Das eine oder andere Tor hätte es schon sein können“, räumt Schauß ein. Seine Mannschaft hat in fünf Saisonspielen fünf Zähler gesammelt.

Mit einem Sieg könnte Hohenecken nach Punkten mit Pirmasens gleichziehen. Seine alte Mannschaft hat Schauß in der laufenden Saison noch nicht live gesehen – lediglich ein paar Fernsehausschnitte der Partien gegen Rüssingen und Bad Kreuznach. „Ich denke, die Mannschaft spielt ähnlich wie im letzten Jahr. Das ist ein junges, fußballerisch gut ausgebildetes Team“, sagt Schauß. Der Ex-Pirmasenser weiß aber auch, was dem Gegner nicht schmeckt. Gegen einen körperlich starken Gegner, der ordentlich dazwischengeht, habe sich die FKP-Verbandsligatruppe schon vorige Saison schwergetan. „Körperlich haben wir eher Vorteile. Wir müssen es schaffen, dass Pirmasens nicht ins Spiel kommt“, beschreibt Schauß den Weg zum Erfolg.

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