Pirmasens „Natürlich etwas Besonderes“

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Der Zweite gegen den Vierten: Am vorletzten Vorrundenspieltag der Fußball-Oberliga empfängt der SC Hauenstein (38 Punkte) heute um 14.30 Uhr den VfB Borussia Neunkirchen (28). Der 21-jährige SCH-Neuzugang Julian Kern spielte vorige Saison noch für den Ex-Bundesligisten. Peter Seibel sprach mit dem schnellen Linksverteidiger, der in Saarbrücken lebt und dort das Wirtschaftsingenieurwesen studiert.

Herr Kern, ist das Spiel gegen die alten Kollegen für Sie etwas Besonderes?

Natürlich ist es etwas Besonderes, gegen seinen früheren Verein anzutreten. Mit einigen Spielern stehe ich noch in regelmäßigem Kontakt. Ich freue mich auf das Wiedersehen. Sie kamen vom Offenburger FV über die Stationen 1. FC Saarbrücken II, SVN Zweibrücken (elf Regionalligaeinsätze) und Borussia Neunkirchen nach Hauenstein. Was gab den Ausschlag für den SCH? Für mich war es wichtig, das Studium fortsetzen zu können. Ich hatte auch zwei Angebote aus der Regionalliga. Aber das wäre mit dem Studium nicht vereinbar gewesen. Dann hat sich Hauenstein sehr um mich bemüht. Schließlich reduziert sich der Fahrtaufwand, da zwei weitere Spieler, Dominic Altmeier und Sebastian Grub, aus dem Raum Saarbrücken jeweils zu Training und Spiel anreisen. Mit einem Sieg gegen Neunkirchen hätte der SCH 13 Punkte Vorsprung auf den jetzigen Vierten, und in zwei Wochen gäbe es dann ein richtiges Spitzenspiel in Koblenz Das sehe ich genauso. Wenn wir drei Punkte holen, hat das Spiel in Koblenz enorme Bedeutung und sicher sehr viele Zuschauer. Aber erst müssen wir gegen Neunkirchen erfolgreich sein. Sie sind auf Anhieb Stammspieler geworden, fehlten nur in drei Spielen wegen Verletzung. Wie sieht Ihr persönliches Fazit bisher aus im Bezug auf Ihre Leistung und auf die der Mannschaft? Die Mannschaft spielt wie auch ich bisher eine gute Saison. Aber Steigerungspotenzial gibt es immer. Waren Sie überrascht, dass Neunkirchen trotz drohender Insolvenz eine so gute Runde spielt? Das war so nicht zu erwarten. Aber der Trainer leistet gute Arbeit und die Verantwortlichen haben Ruhe reingebracht. Die Spieler bekommen ihr Geld. Was macht Neunkirchen für Hauenstein gefährlich? Neunkirchen verfügt über eine starke erste Elf. Die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern stimmt. Und in der Offensive hat Neunkirchen eine gute Qualität. (Archivfoto: bcr)

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