Hauenstein Nach Streit Nachbar auf die Gleise geworfen – Zugfahrer kann rechtzeitig bremsen

Ein 41-Jähriger soll seinen Nachbar auf die Gleise geworfen haben.
Ein 41-Jähriger soll seinen Nachbar auf die Gleise geworfen haben.

Zwei streitende Männer haben am Freitag, 16. Februar, dafür gesorgt, dass eine Regionalbahn am Haltepunkt Hauenstein plötzlich stoppen musste, um eine Kollision zu vermeiden.

Als die Polizei vor Ort ankam, traf sie dort auf den Zugführer und einen 29 Jahre alten Mann. Der Zugführer berichtete der Polizei , er habe die beiden Männer bei der Einfahrt auf den Gleisen gesehen und die Regionalbahn sofort abgebremst – der Zug kam rund zehn Meter vor den Männern zum Stehen. Bei dem 29-Jährigen handelte es sich nach Angaben der Bundespolizei offenbar um den Geschädigten. Er berichtete der Polizei davon, dass ihn sein 41 Jahre alter Nachbar nach einem Streit in den Gleisbereich stieß und anschließend schlug. Offenbar waren die beiden am Tag zuvor schon einmal aneinandergeraten.

Vorwurf Körperverletzung

Die Beamten statteten dem beschuldigten 41-Jährigen im Anschluss einen Besuch zu Hause ab. Er wurde ermahnt und belehrt. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Die Bundespolizei warnt nach dem Ereignis, das deutlich schlimmer hätte ausgehen können, vor den Gefahren, die beim unbefugten Betreten der Gleise bestehen. Diese dürften nur auf ausgewiesenen Wegen überquert werden. Darüber hinaus haben Züge einen langen Bremsweg und können einem Hindernis nicht ausweichen.

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