Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Nach Leerstand: „JD’s Café“ startet mit Frühstücksangebot und neuen Plätzen

Jennifer Noll und David Käseberg sind „JD“. Sie wollen Leben in das Café in der Schlossgalerie bringen.
Jennifer Noll und David Käseberg sind »JD«. Sie wollen Leben in das Café in der Schlossgalerie bringen.

Nach langem Leerstand ist wieder Leben in das Café der Schlossgalerie eingezogen: Seit Montag, 1. Juni, begrüßen Jennifer Noll und David Käseberg ihre Gäste in „JD’s Café“.

Mehr durch Zufall hat David Käseberg vor wenigen Monaten vom Leerstand in der Pirmasenser Schlossgalerie erfahren. Inzwischen haben er und seine Geschäftspartnerin die Eröffnung ihres ersten eigenen Cafés gefeiert. Damit schließen sie die Lücke, die der Auszug des Frühstücksbäckers im vergangenen Jahr hinterlassen hatte. „Ein neues Café zu eröffnen, ist ein Abenteuer. Wochen und Monate haben wir geplant, organisiert, um- und aufgebaut und freuen uns jetzt, die ersten Gäste begrüßt zu haben. Ein eigenes Café ist etwas Schönes“, sagt Käseberg.

Die beiden investierten 20.000 Euro, um die Räume moderner und ansprechender zu gestalten. Sitzgelegenheiten innen und außen wurden komplett ausgetauscht, Wände neu gestaltet. Die Vermieter Eugen und Robert Neupert ließen Küche und Theke nach den Vorstellungen der Inhaber erneuern. Neu sind auch Kassen- und Bestellsysteme. Berufserfahrung bringen beide mit: Noll arbeitete zehn Jahre als Bäckereiverkäuferin, Käseberg stammt aus einer Gastro-Familie.

Waren werden regional bezogen

Von Montag bis Samstag gibt es in der Schlossgalerie von 7 bis 18 Uhr frische Backwaren, belegte Brötchen, Torten und Kuchen sowie verschiedene Kaffeespezialitäten. „Die zentrale Lage in der Schlossstraße finden wir prima. Auch die Schüler der benachbarten Realschule werden froh sein, dass sie sich morgens ein Frühstück bei uns kaufen können“, sagt die 38 Jahre alte Jennifer Noll. Zwischen 8 und 11 Uhr steht zudem ein Frühstücksangebot bereit, das auch auf Kinder ausgelegt ist.

„Unsere Backwaren sowie Kuchen und Torten kaufen wir ausschließlich regional zu, das war uns sehr wichtig“, erklärt Noll. Durch die Renovierung gibt es mehr Plätze: 60 im Innenbereich, 20 draußen. Besonders stolz sind die Gastronomie-Neulinge auf ihre Kaffeespezialitäten. „Cappuccino und Latte macchiato bieten wir auch als Eiscafé an. Außerdem testen wir neue Sirupsorten, damit es bei uns nicht nur die Standard-Kaffees gibt“, kündigt Noll an.

Neu ist auch der Service am Tisch in der Schlossstraße 44. „Auf Selbstbedienung, wie sie sonst der Fall war, wollten wir verzichten“, sagt Noll. Neben ihr und ihrem Geschäftspartner kümmern sich drei weitere Angestellte um die Gäste, darunter Familienmitglieder. „JD’s Café“ verstehen die beiden als Familienbetrieb. „Unsere Familie unterstützt uns, wo es geht. Sie war in unsere Planungen involviert und hält den Laden mit uns am Laufen“, sagt der 35 Jahre alte David Käseberg.

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