Pirmasens Montessori: Mehr Platz für Schulkinder

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„Mit 70 Kindern sind wir jetzt an unserem Limit angelangt, deshalb freuen wir uns darauf, im Herbst unsere neuen Räume beziehen zu können“, sagt Ulrike Hohmann-Lütvogt, Leiterin der Montessori-Schule im Rheinberger. Dort, wo früher im Stockwerk über den derzeitigen Schulräumen die Regio Post untergebracht war, werden weitere rund 200 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Platz ist dort für ein Werk-, Kunst- und Musikraum und für Kleingruppenarbeit. Und es wird einen Besprechungsraum für die Pädagogen und Lehrkräfte geben. Da noch einige bürokratische Vorgaben zu meistern seien, stehe eine Inbetriebnahme der neuen Räume erst im September oder Oktober mit einem „Tag der offenen Tür“ an. Aufgenommen in die Montessori-Schule werden am kommenden Montag 16 neue Schüler. Insgesamt 70 Kinder (voriges Schuljahr: 63) werden hier nach dem Konzept der Gründerin Maria Montessori unterrichtet, einer italienischen Ärztin, die von 1870 bis 1952 lebte. Erziehungsziel der Schule ist die Bildung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes. Die Neuen werden am Montag traditionell von der Schulgemeinschaft begrüßt, wobei der Schulchor singt. „Die 16 Kinder werden auf zwei Klassen verteilt“, informiert Hohmann-Lütvogt. Am Dienstag steht gleichzeitig mit der Einschulungsfeier ein gemeinsames Elternfrühstück an. Die Montessori-Schule Pirmasens ist eine Ganztagsschule in Angebotsform und zudem eine Schwerpunktschule, das heißt, dass auch Kinder mit besonderen Bedürfnissen „bei uns beschult werden“, so die Schulleiterin. Die Schüler würden morgens ab 7.30 Uhr durch Pädagoginnen betreut; um 8 Uhr beginnt für alle Kinder die Arbeitszeit. Von Montag bis Freitag endet die Unterrichtszeit um 13 Uhr, für Kinder, die die Ganztagsschule besuchen, um 16 Uhr. Die Hälfte der Schüler kommt aus der Stadt Pirmasens, die anderen aus dem Landkreis Südwestpfalz und der Stadt Zweibrücken. Zehn Prozent haben einen Migrationshintergrund.

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