Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Metal Meeting II am Samstag im Erdgeschoß

Organisator und Desidera-Schlagzeuger Christoph Müller.
Organisator und Desidera-Schlagzeuger Christoph Müller.

Das Livemusik-Festival Metal Meeting findet am 22. Februar in seiner zweiten Auflage erneut im Erdgeschoß Zweibrücken statt.

Es spielen Desidera (Groove Prog Metal), Sworn Allegiance (Thrash Metal) und Inherit the Ashes (Death/Black Metal). Peter Schneider sprach mit dem Event-Organisator und Desidera-Schlagzeuger Christoph Müller aus Contwig.

Herr Müller, wie kam es dazu das Metal Meeting voriges Jahr aus der Taufe zu heben und im Erdgeschoß Zweibrücken durchzuführen, respektive was verbindet sie mit besagter Location?
Die Idee entstand schon im Frühjahr 2023, als wir uns innerhalb der Band fragten, wo wir auftreten könnten. Als unbekannte Gruppe ist es schwierig an Konzerte zu kommen, also war es die einfachste Lösung uns selbst die Chance zu geben. Außerdem finde ich, dass es in Zweibrücken zu wenige Metal-Events gibt. Mit unserem eigenen Event konnten wir also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das Erdgeschoss war die beste Wahl, weil das Gasthaus Sutter sich immer für junge Künstler einsetzt und ihnen gerne eine Bühne bietet. Ich habe mich dort schon immer wohlgefühlt.

Wie verlief das erste Metal Meeting und waren sie mit der Resonanz und dem Ablauf zufrieden?
Das Debüt wurde erstaunlich gut angenommen. Wir wären bereits mit 50 Leuten zufrieden gewesen, letztendlich konnten wir 150 Leute, die sich für Metal begeistern zusammenbringen, um mit uns zu feiern. Neben Desidera spielten Motörhank und Entera. Trotz vereinzelter technischer Schwierigkeiten mit dem Sound war die Stimmung super und insgesamt für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

Inwieweit ist das Erdgeschoß und dessen Inhaber Peter Rohr in die Veranstaltung involviert?
Das Erdgeschoss als Gastgeber stellt die Location, die Anlage und übernimmt auch die gesamte rechtliche Abwicklung mit der Gema sowie die Bewirtung. Die Buchung der Bands, die Werbung und die übrige Organisation übernehme ich selbst mit Unterstützung meiner Band und freiwilliger Helfer.

Nach welchen Gesichtspunkten wählen sie die teilnehmenden Bands aus?
Alle angefragten Bands habe ich selbst gehört und für gut befunden. Oft reicht mir schon ein Video von einem Auftritt, oder ich sehe mir die Band direkt live an. Es müssen regionale Gruppen sein, bei denen der Spaß und die Musik im Vordergrund steht. Sie müssen selbstkomponierten Metal spielen, das Sub-Genre ist mir egal. Letztes Jahr hatten wir zwar auch eine Coverband im Programm, aber ich finde, es gibt ein massives Überangebot an Cover- und Tribute-Bands. Ich habe selbst lange in Coverbands gespielt, und diese haben es deutlich leichter, an Gigs zu kommen. Mein Ziel ist es jedoch, kreative Eigenkreationen zu fördern und den Bands eine Bühne zu bieten, die sonst überall abgewiesen werden.

Bitte nennen sie drei Gründe, zum Metal Meeting II nach Zweibrücken zu kommen.
Das Ticket ist erschwinglich, die Bands bekommen 100 Prozent der Einnahmen, und die Musik ist einfach geil. Das Ganze ist eine Herzensangelegenheit für mich und mehr als nur eine Möglichkeit, Musik zu machen. Es ist mein Beitrag zur Zweibrücker Metal-Szene.

INFO

Einlass 18 Uhr. Beginn 19 Uhr. Karten im Vorverkauf bei Gasthaus Sutter und Tabak Bayer in Zweibrücken sowie an der Abendkasse. Mehr steht auf der Seite facebook.com/profile.php?id=100092931713242.

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