Pirmasens Mayer ist beim Saisonziel vorsichtig

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«HAUENSTEIN.» „Kompliment an meinen Vorgänger im Amt. Er hat mit dem fünften Platz in der Verbandsliga eine prima Saison gespielt.“ Dies sagt Achim Mayer, der beim SC Hauenstein Kai Schacker als Trainer der A-Junioren-Fußballer abgelöst hat.

Mayer übernahm die Spieler des Jahrgangs 2000, die unter Schacker vorige Runde schon in der U19 am Ball waren. Die andere Hälfte des 22-köpfigen Kaders wurde in der Vorsaison unter Trainer Patrick Seibel Vizemeister der U17-Landesliga Westpfalz und holte sich den Kreispokal. Aber Mayer ist vorsichtig und gibt vor dem ersten Punktspiel am Freitag (18.45 Uhr) bei Vizemeister TuS Knittelsheim/Rülzheim als Saisonziel erst mal „den Klassenerhalt“ aus. Das vorsichtige Herantasten an die neue Saison leitet Mayer, der in Jan Micek einen erfahrenen Co-Trainer hat, von der Saisonvorbereitung ab, die er als „nicht optimal“ bezeichnet. Zu groß waren die Leistungsschwankungen in den Testspielen gegen Wormatia Worms, Lemberg, Auersmacher, Horchheim und zuletzt gegen die JSG Saarlouis-Dillingen. Immer wieder fehlten Spieler, immer wieder lief eine andere Mannschaft auf. Mayer: „Hinzu kam, dass wir nicht auf Ergebnis spielten, sondern den offenen Schlagabtausch suchten und ganze Mannschaftsteile auf einmal gewechselt haben.“ Die Leistungskonstanz soll nun in den Verbandsligaspielen so schnell wie möglich gefunden werden. Arbeiten wollen die Trainer insbesondere am Defensivverhalten. „Da stimmt die Abstimmung noch nicht. Aber wir haben in den bisherigen Spielen in der Vorbereitung viele positive Ansätze gesehen, die es zu verfeinern gilt“, betont Mayer. Besonders gut gefällt ihm, dass mit Ausnahme des Rodalbers Luca Baur alle Spieler seines Kaders schon mindestens zwei Jahre beim SC Hauenstein dem Ball nachjagen, „die meisten sogar schon vier Jahre“ oder länger. Besagter Baur spielte beim FK Pirmasens, dann beim 1. FC Kaiserslautern und zuletzt beim 1. FC Saarbrücken. „Er ist schnell und weiß sich durchzusetzen“, hofft Mayer auf eine wirkungsvolle Verstärkung für die Offensive. Dass zum A-Junioren-Kader nur ein Keeper, Hendrik Gräfe, zählt, sieht der Trainer nicht als Problem, da die U17 des SCH über drei Keeper verfüge und immer einer „oben“ mit dabei sein könne. Während sich der Ludwigshafener SC als Meister nach oben in die Regionalliga verabschiedet hat, kam der FSV Offenbach als Absteiger runter in die Verbandsliga. Der ASV Winnweiler, die TSG Bretzenheim und der FC Speyer II sind die Aufsteiger aus dem drei Landesligen. Als heißen Titelkandidaten sieht Mayer den TSV Gau-Odernheim. Der SCH-Verbandsligakader Torhüter: Hendrik Gräfe Abwehr: Kevin Schönborn, Alex Plas, Carlos Paulsen, Nils Andelfinger, Frederik Mayer, Sebastian Busch, Nico Rüdiger, David Klein Mittelfeld: Lukas Martel, Noel Kästner, Finn Nagel, Niklas Kempf, Dennis Micek, Luca Lieblang Angriff: Luca Schmidt, Sergio Fess, Justin Veith, Marc Vatter, David Schneider, Luca Baur, Giulio Loria.

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