Pirmasens Kunstrasen : Keine ernsthaften Verletzungen

Placeholder-Image

Nein, der Kunstrasenplatz befinde sich derzeit in keinem guten Zustand. Er könne allerdings weiter genutzt werden. Mit diesen Worten reagierte Karsten Volberg, Präsident des FK Pirmasens, auf die Probleme mit dem zwölf Jahre alten künstlichen Grün im städtischen Stadion auf der Husterhöhe.

Wie am Samstag berichtet, macht derzeit auch das Wetter dem Rasen Stress. Die Qualität des Platzes leide unter der großen Hitze, so Volberg. Er erklärte, dass das aufgebrachte Granulat auf dem grünen Untergrund bei der großen Hitze verklumpe. „Diese Klumpen hängen sich dann an die Unterseite der Fußballschuhe an und behindern die Spieler. Das Problem ist bekannt. Man rutscht rum“, versucht Volberg zu veranschaulichen. FKP-Trainer Frank Tappe habe von dem gleichen Problem auf einem Kunstrasenspielfeld bei Trier berichtet. Teilweise seien die Klumpen auch schon in die Fußballschuhe jüngerer Spieler hineingerutscht und hätten für Blasen an den Füßen gesorgt. Allerdings seien noch „keine ernsthaften Verletzungen“ zu beklagen gewesen. Der Platz, der im Eigentum der Stadt Pirmasens steht, müsse derzeit intensiv „bewässert und gelockert werden“. Der FKP werde zudem Rheinsand aufbringen, um die Probleme zu minimieren, kündigte Volberg an. Eine Sanierung des elf Jahre alten Platzes sei unumgänglich. Zumal der Platz „stark beansprucht“ werde. Neben den Schulen nehmen insbesondere der MTV und der FKP den Platz in Beschlag. Volberg: „Wir haben 200 jugendliche Fußballer und die wollen nicht etwa auf einem Hartplatz kicken“. Weil künstliches Grün vor allem dem Nachwuchs günstige Trainingsbedingungen bietet und pflegeleicht ist, wollen der FKP und der MTV einen weiteren Kunstrasenplatz auf der Husterhöhe bauen. Dazu soll die Fläche des MTV-Hartplatzes genutzt werden. „Wir hatten deswegen vor vier, fünf Wochen ein Gespräch mit der Stadt Pirmasens“, erzählt Volberg. Es sei „alles sehr schwierig“, befindet der ehemalige Regionalligaspieler des SC Hauenstein. Im Moment sei eine Kostenschätzung in Auftrag gegeben. Liege die vor, könne man sich mit einer Finanzierung des Projektes beschäftigen. (ig)

x