FUSSBALL
Kreisvorsitzender Wallitt sieht noch „etliche Ungereimtheiten“ bei SWFV-Empfehlung
Da keine Versammlung und damit auch kein Kreistag erlaubt ist, steht Wallitt weiter den südwestpfälzischen Fußballern vor und war am Mittwoch Teilnehmer bei der Videokonferenz des Präsidiums des Südwestdeutschen Fußball-Verbands. Dort wurde einstimmig beschlossen, den Vereinen zu empfehlen, die Saison bis zum 31. August 2020 auszusetzen und „so weit es die staatlichen Verfügungen zulassen“ ab 1. September fortzusetzen. Helmut Igel sprach mit Edgar Wallitt.
Herr Wallitt, wie lange bleiben Sie nun noch Vorsitzender des Fußballkreises?
Wir hatten die Sitzung aller Vereine auf den 29. Mai verschoben. Aber dieser Termin wird nun auch abgesagt. Wann wir uns letztlich zu der Hauptversammlung treffen, ist völlig offen. Aber, und das ist das Gute an der Sache: Wir verfügen über eine tatkräftige, handlungsfähige Führungsmannschaft.
Wie stehen Sie zu der Empfehlung, für die Sie ja auch gestimmt haben?
Ich will hier kein Statement abgeben, sondern erst mal hören, was die Vereine dazu sagen. Es gibt da noch etliche Unbekannte und Ungereimtheiten.
Zum Beispiel?
Sollte sich auch nur ein Spieler einer Mannschaft infizieren, dann müsste der Rest der Mannschaft – eventuell auch die gegnerische Mannschaft in Quarantäne – und die beiden Teams könnten dann nicht mehr am Spielbetrieb teilnehmen. Dann gibt es die unterschiedliche Vorgehensweise der Fußballverbände. Und was ich heute sage, kann übermorgen schon nicht mehr relevant sein.