Pirmasens Kommentar: Zu starker Aderlass

Der Verbandsliga-Abstieg des SC Hauenstein kam nicht überraschend.
Nachdem der SC Hauenstein den freiwilligen Abstieg aus der Fußball-Oberliga vor zwei Jahren noch gut gemanagt hatte, kam der Abstieg nach dieser Runde für viele nicht überraschend. Zu stark war der erneute personelle Aderlass gewesen. Vielleicht war es von den Verantwortlichen blauäugig, auf diese junge und dementsprechend unerfahrene Mannschaft vertraut zu haben. Allerdings muss ihnen zugutegehalten werden, dass einige Spieler den Sportclub auf den letzten Drücker verließen. Außerdem ist der SCH finanziell nicht mehr so gut situiert, um teure Spieler verpflichten zu können. Dazu kam von Beginn an Verletzungspech. Leistungsträger Christof Seibel kann seit Monaten wegen einer Schambeinverletzung nur zu Kurzeinsätzen auflaufen. Noch länger fehlt Abwehrstabilisator Philipp Weishaar. Die im Winter verstärkte Mannschaft bleibt weitgehend zusammen, drei gestandene Spieler und weitere A-Junioren stoßen dazu. Ein weiteres Abrutschen des 100 Jahre alten Sportclubs ist daher nicht zu befürchten.