Pirmasens „Knüppelhartes Restprogramm“

Mit einem Foulelfmeter scheiterte der Weselberger Julian Bold (links) am Mittwochabend am Pfosten. Hier tanzt er Boris Becker au
Mit einem Foulelfmeter scheiterte der Weselberger Julian Bold (links) am Mittwochabend am Pfosten. Hier tanzt er Boris Becker aus.

«Weselberg.» Durch einen 3:1-Erfolg (1:1) im Nachholspiel gegen die SG Knopp/Wiesbach hat sich Bezirksligist SC Weselberg am Mittwoch auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Auf den Sportclub wartet im Saisonendspurt aber noch ein hartes Restprogramm.

Die Weselberger begannen gut und gingen nach 20 Minuten durch einen Weitschuss von Alexander Baum in Führung. Bereits sechs Minuten später glich Gästespieler Sven Vogelgesang nach einem zu kurz abgewehrten Ball zum 1:1 aus. In der Folge waren eher die Gäste am Drücker. Ein Treffer wurde jedoch wegen Abseitsstellung nicht gegeben. „Wir mussten uns in die Pause retten“, sagte Weselbergs Trainer Attila Baum. Nach dem Wechsel kamen die Platzherren wieder besser in die Partie. Zunächst scheiterte Weselbergs Julian Bold noch mit einem Foulelfmeter am Torpfosten (51.). Dann traf der zukünftige Trainer Sebastian Schütz per Freistoß zur erneuten Weselberger Führung. Ein weiterer Freistoßtreffer, diesmal von Alexander Baum, brachte in der 85. Minute die endgültige Entscheidung für Weselberg. SC Weselberg: May, Peifer (84. Hell), Marco Kessler, Schütz (71. Huffmann), Geßner – Alexander Baum, Markus Kessler – Conzelmann, Baumann, Schauß – Bold (68. Lutz). Hartes Restprogramm Am Sonntag muss Weselberg zum Spitzenspiel beim Tabellensechsten FV Rockenhausen antreten (Anstoß: 15.30 Uhr). Rockenhausen hat wie Steinbach auf Rang fünf 50 Zähler auf dem Konto. Davor rangieren wie an der Perlenschnur aufgereiht die SG Eppenbrunn (54), die SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach/ Bann (55) und Weselberg (56). „Rockenhausen hat ein eher leichtes Restprogramm. Aber sie haben schon den Druck, gegen uns gewinnen zu müssen, wenn sie noch entscheidend ins Rennen um Platz zwei eingreifen wollen“, sagt Weselbergs Coach Attila Baum. Seine Mannschaft habe dagegen noch ein knüppelhartes Restprogramm mit Gegnern wie Hermersberg, Eppenbrunn oder Nanzdietschweiler. Das Hinspiel hat Weselberg mit 5:3 gewonnen. Generell sei Rockenhausen ein sehr gutes Team und verfüge über eine der besten Offensiven der Liga. Torjäger Fabian Schmitt (38 Tore) führt die Torjägerliste an und hat fast die Hälfte der 78 Rockenhausener Treffer erzielt. Auch im Hinspiel traf Schmitt zweimal. Weselberg setzt die Abwehr mit den wenigsten Gegentoren (26) der Liga dagegen. Attila Baum muss wahrscheinlich Sebastian Schütz ersetzen, der im Spiel unter der Woche verletzt ausscheiden musste. Dafür dürfte Abwehrspieler Patrick Kessler (Urlaub und Handverletzung) wieder dabei sein. „Mit Sicherheit bleibt das Rennen um den zweiten Platz bis zum Ende spannend. Dazu haben wir auch noch die Derbys gegen Landstuhl und Schopp. Das macht einfach Spaß“, blickt Baum mit Vorfreude auf das Restprogramm.

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