Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Kiosk am Eisweiher: Schon bald soll er stehen

Andreas Seibert möchte einen Kiosk im Eisweiher-Park eröffnen und nimmt im Geiste schon einmal Maß.
Andreas Seibert möchte einen Kiosk im Eisweiher-Park eröffnen und nimmt im Geiste schon einmal Maß.

Am 4. Juli soll auch am Eisweiher offiziell der Sommer starten. Der Pirmasenser Andreas Seibert plant in der öffentlichen Parkanlage ein Kiosk samt kleinem Biergarten.

2032 möchte die Stadt die Landesgartenschau ausrichten. Auch zum Thema Eisweihergelände wurden mithilfe von Fragebögen gezielte Fragen zur Gestaltung der Flächen, auf dem das Konzept der Gartenschau basieren soll, an die Bürger gerichtet. Auch hierdurch wurde klar, dass sich die Bürgerinnen und Bürger einen Kiosk in dem großangelegten Naherholungsgebiet wünschen. „Am Eisweiher ist schon über 20 Jahre nichts Großartiges passiert. Das Spielfest wird dort ausgerichtet, die Schiffsmodellbauer haben einmal im Jahr dort eine Veranstaltung, ansonsten findet man dort leider nicht viel. Obwohl der Park gerade von Familien oder Hundebesitzern viel genutzt wird. Ich will jetzt dazu beitragen, ohne anderen Gastronomen in der Stadt, wie zum Beispiel der V-Zeit im Strecktalpark, Konkurrenz zu machen“, sagt Andreas Seibert.

Vor fünf Jahren, zu Beginn der Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen, hat Seibert zum ersten Mal als Veranstalter in Pirmasens auf sich aufmerksam gemacht. Zu dieser Zeit organisierte er auf dem damals kaum genutzten Helmitin-Gelände in der Zweibrücker Straße einen Flohmarkt, der sich eines guten Zuspruchs erfreute. Nur wenige Jahre später fragte die Stadt bei ihm an, ob er die Schlittschuhbahn auf dem Belzickelmarkt betreiben möchte. Auch sie kommt bei der Pirmasenser Bevölkerung mittlerweile gut an. „So kam eins zum anderen und ich habe überlegt, neben meiner Festanstellung bei Wakol noch weitere Events zu planen“, sagt Seibert. So kümmert er sich derzeit auch um das City-Event „Sunset-Lounge“, das als After-Work-Party auf der Terrasse der VR-Bank ausgerichtet wird. Die letzte Veranstaltung dieser Art findet am 26. Juni statt.

Biergarten mit bis zu 40 Plätzen

Kurz darauf will Seibert seinen Kiosk am Eisweiher eröffnen, für den er einen Wagen mieten möchte, der gegenüber des Spielplatzes unweit der Bolzplätze aufgestellt werden soll. „Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich bei mir viel Equipment angesammelt, das nun den Pirmasensern zugute kommen soll“, sagt er. Für seine Pläne am Eisweiher soll nun noch ein Schankwagen gemietet werden. „Vor dem Wagen wird es einen kleinen Biergarten mit Sitzplätzen für bis zu 40 Personen geben. Aus dem Wagen heraus verkaufen wir kalte Getränke aus Flaschen zu humanen Preisen. Ich plane auch, kleinere Speisen anzubieten, wie Flammkuchen. Süßigkeiten oder Eis am Stiel für die Kinder werde ich auch anbieten“, kündigt der 47-Jährige an. Den Bereich schräg gegenüber des Spielplatzes findet Seibert auch deshalb attraktiv, weil die Bäume rundherum im Sommer Schatten spenden. Auch in Sachen Müllsituation müsse sich am Eisweiher etwas tun, denn viele Mülleimer in und um das Gelände seien öfter überfüllt und ungeleert oder Besucher des Geländes würden ihren Müll achtlos auf den Freiflächen liegen lassen.

Vorerst plant Seibert, seien neuen Kiosk bis Oktober täglich von 11 bis 20.30 Uhr geöffnet zu haben. Dafür möchte er zwei seiner insgesamt zehn Aushilfen abstellen, die ihn unter anderem auch bei der Schlittschuhbahn auf dem Belznickelmarkt unterstützen. Auch seine Frau stehe hinter ihm und unterstütze ihn unter anderem in Sachen Buchhaltung. „Tatsächlich denke ich sogar über eine Selbstständigkeit als Veranstalter nach, obwohl ich weiß, dass das in diesen Zeiten nicht einfach ist. Auf der anderen Seite: Ich habe bisher von den Pirmasensern so viel Zuspruch erhalten, da kann das gar nicht falsch sein“, überlegt Seibert.

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