Pirmasens Keine leichte Aufgabe für die Jury

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Pirmasens. Die Geräteturnerinnen des Westpfalz-Turngaus ermittelten am Samstag in der Pirmasenser Kirchberghalle ihre Meister. In vier Wettkampfklassen traten insgesamt 165 Mädchen und Frauen im Alter von vier bis 23 Jahren an und beeindruckten auf zum Teil beachtlichem Niveau.

Mit dem als Ausrichter fungierenden TV Lemberg, dem TV Hauenstein, dem TuS Winzeln und dem TV Höheinöd sowie den VTs aus Zweibrücken, Contwig und Niederauerbach hatten sieben Vereine ihre Turnerinnen nach Pirmasens entsandt. Hier fand man den Raum und die Ausstattung vor, die ein Wettkampf dieser Größe verlangt. In Lemberg selbst sei die Halle des Turnvereines zu klein, und in der Freizeithalle gebe es keine Möglichkeit, ein Stützreck zu stellen, erläuterte Sonja Rayer, Gau-Fachwartin für das weibliche Geräteturnen. Spitzensport gab es in den 100er-Wettkampfklasse zu sehen; hier dürfen sich alle sechs Teilnehmerinnen, ausnahmslos vom TV Lemberg, über die Qualifikation für die Pfalzmeisterschaften ebenso freuen wie die sechs Erstplatzierten der Kürwettkämpfe. Anspruchsvolle Pflichtübungen galt es, in den 300er-Klasse zu absolvieren, während in der 400er-Klasse der Bestenkämpfe auch Anfängerinnen mitturnen durften. Auch in diesen beiden Klassen dürfen die jeweils besten sechs zu den Pfalzmeisterschaften beziehungsweise zu den Pfalzbestenkämpfen fahren. Keine leichte Aufgabe hatten die Wertungsrichter, galt es doch, die im Dezember erst vorgestellten neuen Übungen zu beurteilen – für jedes Jurymitglied Neuland. Dass dadurch nach jeder Übung etwas länger in den Handbüchern nachgeschaut und beratschlagt werden musste, bis eine Wertung vorlag, zog das Programm in die Länge. (mar)

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