Pirmasens Interview: Kai Schacker ist SCH-Trainer und Torjäger
Kai Schacker ist beim SC Hauenstein nicht nur der Torjäger des Herren-Verbandsligateams, sondern auch (zusammen mit Pascal Weishaar) erfolgreicher Trainer der Verbandsliga-A-Junioren. Auch über diese fußballerische Doppelbelastung sprach Peter Seibel mit dem 21-Jährigen.
Ich werde die Mannschaft zusammen mit Pascal Weishaar ganz normal coachen und direkt nach dem Abpfiff nach Hauenstein fahren. 45 Minuten vor Spielbeginn müsste ich vor Ort sein. Der Trainer muss dann entscheiden, ob das reicht, um von Beginn an zu spielen. Die A-Jugend spielt in ihrer Verbandsliga vorne mit, die Herren etablieren sich mehr und mehr in der Verbandsliga. Was wäre für beide eine erfolgreiche Saison? Mit der A-Jugend war vor der Runde der Nichtabstieg das Ziel. Jetzt sind wir gerade vorne dabei. Natürlich wollen wir das Beste herausholen. Wenn am Ende ein Platz unter den ersten fünf herauskommt, wäre das ein gutes Ergebnis. In der ersten Mannschaft gab es einen Riesenumbruch. Auch hier war das Ziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Ein Mittelfeldplatz wäre okay. Sie haben bisher 14 Pflichtspieltore erzielt. Fühlen Sie sich vorne wohler? In Ihrer ersten Zeit in Hauenstein haben Sie stets im Mittelfeld gespielt ... Ich habe bereits in Hermersberg und in Obersimten im Sturm gespielt. In der Oberliga gab es in Hauenstein andere Stürmer. Deshalb war ich mehr im Mittelfeld. Im Prinzip ist es egal, wo ich spiele. Da ich aktuell wegen der A-Jugend die eine oder andere Trainingseinheit verpasst habe, ist es für mich momentan besser, vorne zu spielen. Der SCH hat auswärts schon vier Siege eingefahren, zu Hause erst zwei. Wie wollen Sie am Sonntag gegen den auf Rang drei liegenden FC Speyer den dritten Heimsieg schaffen? Einige Male war es ja schon ganz knapp wie zum Beispiel gegen Arminia Ludwigshafen. Gerade in dem Spiel haben wir gesehen, dass wir auch gegen Teams von ganz oben bestehen können. Deshalb sind auf alle Fälle auch gegen Speyer drei Punkte drin. Der SCH schlägt sich nach dem freiwilligen Rückzug aus der Oberliga in der neuen Umgebung immer besser. Was macht die Stärke der neu zusammengestellten Mannschaft aus? Der Teamzusammenhalt macht viel aus. Das haben wir letzte Woche im Spiel beim Ludwigshafener SC erlebt. Dort haben wir nur gewonnen, weil jeder für jeden alles gegeben hat. Nach dem Training bleibt man auch mal noch sitzen. Zudem wird auch privat viel zusammen unternommen. In meiner ersten Zeit in Hauenstein war das kaum möglich, weil die meisten Spieler nach dem Training noch über eine Stunde nach Hause fahren mussten.