Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Im Frühjahr wird der neue Skatepark eröffnet

Das Warten auf den neuen Skateparl soll sich lohnen. Die neuen Teile sind fast fertig.
Das Warten auf den neuen Skateparl soll sich lohnen. Die neuen Teile sind fast fertig.

Erst Anfang nächsten Jahres werden Pirmasenser Skatebegeisterte den neuen Skatepark im Strecktal nutzen können. Die Wartezeit soll sich aber lohnen. Ein großes neues Modul ist schon so gut wie fertig. Es hängt jetzt am Wetter und dem Urteil eines Prüfingenieurs.

Die Idee für die Umgestaltung kam von den Jugendlichen selbst. Die wandten sich 2020 an die Öffentlichkeit, gründeten die Initiative „Better Skatepark for Pirmasens“ und forderten einen Umbau der Anlage. Rund 30 Kinder und Jugendliche gehören zu der Gruppe, und die Stadtverwaltung versuchte seit Anbeginn der Arbeiten, die Jugendlichen möglichst einzubinden. Schließlich sollen die die Anlage benutzen. Die Jugend wurde zu Beginn der Arbeiten gefragt, und nach der Lieferung der neuen Elemente soll alles noch mal abgestimmt werden.

Im Juli starteten die Umbauarbeiten. Kernstück der neuen Anlage ist eine Fläche von 400 Quadratmetern, die komplett neu modelliert wurde und einen geglätteten Spezialbeton als Oberfläche erhielt. Elf speziell nach den Wünschen der Jugendlichen hergestellte Elemente bilden das Herzstück der Anlage und sollen verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten. Die Elemente sind eine Funbox mit Rampe und Podest sowie eine Quarterpipe und das Bowl, ein Becken mit befahrbaren Seitenwänden. Bis zu 30 Tonnen schwer sind die Betonteile. Hergestellt hat sie ein Nürnberger Unternehmen. Für die Planung zeichnet André Jankwitz verantwortlich. Die Ausführung erledigt der Wirtschafts- und Servicebetrieb (WSP) der Stadt.

Arbeiten noch im Dezember fertig

Derzeit laufe die „finale Abstimmung“ mit den Jugendlichen, erzählt Maximilian Zwick, Pressesprecher der Stadtverwaltung, zum Stand der Arbeiten. Es fehlen noch aufwendige Erdarbeiten an der Böschung und Asphaltierungen, um die Lücken zwischen alten und neuen Skate-Elementen zu schließen. Was vor Ort unschwer festzustellen ist: Derzeit ist das Erdreich rund um die neuen Elemente so feucht und weich, dass ein Fußgänger in der Erde einzusinken droht.

Laut Zwick sollen die Arbeiten Mitte Dezember fertig sein, wenn es das Wetter zulässt. Dann fehlt noch die offizielle Abnahme durch den Tüv. Erst wenn dessen Prüfingenieure grünes Licht geben, könne die Anlage für die Jugendlichen freigegeben werden. Bis dahin bleibt der Baustellenzaun. Eine offizielle Eröffnung soll es im Frühjahr geben. Die Kosten beziffert Zwick auf 161.000 Euro. Die muss die Stadt nicht alleine bezahlen: Die Liselott-und-Klaus-Rheinberger-Stiftung zahlt 45.000 Euro. Von der Daniel-Theysohn-Stiftung kommen 30.000 Euro, und der Lions-Club hat 8000 Euro locker gemacht.

Gründer der Initiative „beeindruckt und glücklich“

Die alten Skateparkelemente, die vor mehr als 20 Jahren bei der Gestaltung des Strecktalparks angeschafft wurden, sind zum Teil in die neue Anlage integriert worden. Einzelne Stücke wurden an die Stadt Dahn und das Nardinihaus abgegeben.

Christopher Allen, der vor zwei Jahren die Initiative „Better Skatepark for Pirmasens“ startete, wohnt inzwischen berufsbedingt in Stuttgart. Die Bauarbeiten hat er über soziale Medien verfolgt und ist begeistert. „Ich bin sehr beeindruckt und glücklich über das Projekt“, schildert er. Wenn er Urlaub hat, will er nach Pirmasens kommen und selbst eine Runde in der neuen Bowl drehen.

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