FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Geiselberg ist neuer Mädchen-Förderstützpunkt für die Westpfalz

Trainer und Koordinator des westpfälzischen Mädchenfußball-Förderstützpunkts: Achim Mayer aus Pirmasens-Winzeln.
Trainer und Koordinator des westpfälzischen Mädchenfußball-Förderstützpunkts: Achim Mayer aus Pirmasens-Winzeln.

Der Förderstützpunkt für die westpfälzischen Mädchenfußballerinnen wurde mit sofortiger Wirkung von Hochspeyer nach Geiselberg verlegt. Die Gründe erläutert Achim Mayer (56) aus Pirmasens-Winzeln, der zusammen mit dem Stelzenberger Bernd Klingkowski seit sechs Jahren Trainer und Koordinator des Stützpunkts ist.

Herr Mayer, was hat gegen eine Weiterführung des Stützpunkttrainings in Hochspeyer für die talentierten Fußballerinnen aus der Westpfalz gesprochen?
Zunächst einmal nichts gegen den Verein in Hochspeyer und die dortige Anlage. Aber bei unserem Training montags war der Platz immer rappelvoll. Wir mussten uns das Feld immer mit anderen Mannschaften teilen. Da war der Parkplatz voll, da flogen die Bälle kreuz und quer, da war es schwer, sich zu konzentrieren und in Ruhe zu arbeiten. Die Situation hatte sich durch Corona natürlich verschärft, weil ja immer nur ein Team am Platz sein durfte. Bei allem guten Willen: Die Anlage war einfach montags überbelegt.

Spielte auch die geografische Lage eine Rolle bei der Verlegung?
Wir sind froh, dass der neue Stützpunkt auf dem Rasen des FV Geiselberg viel zentraler in der Westpfalz liegt, die Anreise über die B 270 einfach ist und wir gerade bei der Anreise für unsere immerhin 30 Fußballmädchen der Jahrgänge 2007 bis 2012 ein bisschen mehr Gerechtigkeit für alle herstellen konnten.

Wie sind die Bedingungen in Geiselberg?
Grandios! Die ganze Sportanlage präsentiert sich in einem hervorragenden Zustand, und wir haben die Garantie, dort montags von 17.30 Uhr an den Platz für zwei Stunden ganz für uns nutzen zu können. Den Kontakt zum FV Geiselberg hatte Rüdiger Lelle hergestellt, und wir sind mit offenen Armen empfangen worden.

Welche Auswirkungen hatte die zurückliegende Corona-Phase auf ihre Trainingsangebote?
Wir versuchen, die durch die Lockdown-Phasen entstandenen sportlichen Defizite aufzufangen, indem wir das Fördertraining von bisher 14-tägig auf fast wöchentlich ausweiten werden.

Erhoffen Sie sich positive Auswirkungen auf den Mädchenfußball im Kreis Pirmasens/Zweibrücken, wenn der Förderstützpunkt nun im Kreis liegt?
Mit Geiselberg haben wir jetzt erstmals einen Förderstützpunkt bei uns im Fußballkreis. Natürlich erhoffen wir uns auch Impulse für den Mädchenfußball in Pirmasens und Zweibrücken. Aber Stand jetzt gehe ich davon aus, dass wir kommende Saison in unserem Kreis kein Mädchenfußballteam mehr haben. Unsere talentierten Mädchen spielen in Jungenmannschaften mit. Sollte aber ein Verein eine Initiative zur Gründung eines Mädchenteams starten, unterstützen wir das natürlich gerne.

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