Pirmasens Gastronomen machen mit Luftballons auf sich aufmerksam

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„Die Lage ist mittlerweile richtig brenzlig“, brachte am Samstag Frank Neuheisel die dramatische Lage der Gastronomen auf den Punkt. Vor dem „Deutschen Haus“, das er zusammen mit seiner Ehefrau betreibt, kamen gegen 12 Uhr etliche Stammgäste des Lokals zusammen, die dem landesweiten Aufruf zu einer Protestaktion folgten. „5 vor 12 – Gastro öffnen jetzt“ war auf den Luftballons zu lesen, die in den Himmel stiegen. Nicht nur vorm Deutschen Haus hatten sich Menschen versammelt, die Öffnungsperspektiven für die Branche forderten: Der Blick über die Stadt zeigte eindrucksvoll, dass an mehreren Stellen Luftballon-Wolken in den Himmel stiegen. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass es uns noch gibt“, so Neuheisel, der die Aktion in Pirmasens mitorganisierte. Viele Gastronomen könnten sich nur noch mühsam über Wasser halten, die Rücklagen seien aufgebraucht, schilderte er deren existenzbedrohende Situation.

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