Pirmasens FUSSBALL-VERBANDSLIGA: Rinner entlassen, Bitzer übernimmt

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«HERSCHBERG.» Der SV Herschberg, Tabellenletzter der Fußball-Verbandsliga, hat sich von seinem Trainer Peter Rinner getrennt. Bis Saisonende coacht nun der ehemalige Regionalligatorhüter Mirko Bitzer das Team.

„Es gab vor dem Spiel gegen Hauenstein Meinungsverschiedenheiten“, nannte Rinner einen Grund für seine Entlassung am gestrigen Nachmittag, einen Tag nach der 0:8-Heimniederlage im Derby gegen den SC Hauenstein. „Es hat sich viel aufgestaut. Wir haben im Aufsichtsrat beschlossen, dass wir uns nun besser trennen. Trotzdem hat Peter Rinner lange gut mit der Mannschaft gearbeitet“, erklärte SVH-Vorsitzender Uli Salzmann. Er befand, dass der 54-jährige Ex-FCK-Profi in der Mannschaft nicht mehr genügend Rückhalt gehabt habe. Übernehmen wird vorerst der 44-jährige Torhüter Bitzer. Der Kaiserslauterer spielt seit der Winterpause beim SV Herschberg und zog sich in seinem zweiten Spiel gegen Speyer einen Bänderriss zu. „Am Freitag wird er das erste Mal mit der Mannschaft trainieren“, informierte Salzmann gestern. Er hoffe, dass Bitzer, der in seiner Karriere unter anderem bei Fortuna Düsseldorf, Hessen Kassel, beim FK Pirmasens und beim 1. FC Kaiserslautern II zwischen den Pfosten stand, in zwei Wochen wieder ins Training einsteigen kann. Die Trainerfrage für die kommende Runde, die Herschberg wohl in der Landesliga West bestreiteit, soll nach den Worten von Salzmann in den nächsten 14 Tagen geklärt werden. Rinner selbst liegen ein paar Angebote von Herren- und Jugendteams vor. „Ich schaue mir die Angebote mal an, aber es muss auch passen“, erklärt Rinner, dessen Sohn Jannick die Saison beim SVH trotz seiner Entlassung zu Ende spielt. Im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den TuS Rüssingen steht Torwart Jan Maurer zur Verfügung. Noch elf Partien hat Bitzer mit seinem neuen Team vor der Brust.

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