Pirmasens
Fußball: U19 des FK Pirmasens spielt am Mittwoch schon wieder gegen Schott Mainz
Nur drei Tage nach der 2:4-Heimniederlage in der Regionalliga spielen die A-Junioren-Fußballer des FK Pirmasens schon wieder im Sportpark Husterhöhe gegen den TSV Schott Mainz, dieses Mal im Verbandspokal-Viertelfinale (Anstoß: Mittwoch, 19.30 Uhr).
Dabei hatten die Pirmasenser im Regionalligamatch nach sechs Minuten durch zwei Tore von Alexander Zeitz bereits mit 2:0 geführt. Zum 1:0 (4.) leistete Luca Rübel über die rechte Seite die Vorarbeit. Dann erlief Marc Erhart nach Pass von Marcel Fritzler in die Spitze den Ball, legte quer auf Zeitz, und der erhöhte auf 2:0. Fritzler hatte dann noch die ganz große Chance zum 3:0, traf den Ball, den er volley nehmen wollte, aber nicht richtig; und Schott-Keeper Robin Balters entschärfte die Situation (33.).
Nach 2:0-Führung noch 2:4 verloren
„Die Vorgabe war, dass wir die ersten 15 Minuten nach der Pause defensiv gut stehen und nach vorne versuchen, mit unseren schnellen Leuten noch einen Treffer draufzusetzen“, verriet FKP-Trainer Leidner einen Auszug aus seiner Ansprache in der Kabine. Die Realität sah aber ganz anders aus. Gianni Auletta nutzte gleich die erste Unsicherheit in der Pirmasenser Abwehr und erzielte das Mainzer Anschlusstor (48.). Die schlechte Staffelung in der FKP-Defensive brachte Younes Hida in Schussposition – 2:2 (66.). Jetzt waren die Gäste aus der Landeshauptstadt obenauf, und bei den Gastgebern lief nicht mehr viel. Auletta traf zum 2:3 (80.), Hida zum 2:4 (88.).
Alle drei Torhüter fehlen
Da keiner der drei U19-Torhüter am Sonntag verfügbar war, rückte U17-Keeper Noah Wächter zwischen die Pfosten. „An ihm hat es aber ganz sicher nicht gelegen“, betonte Trainer Leidner. Dass sein Team auf den zehnten Tabellenplatz abgerutscht ist, kommentierte er so: „Spätestens jetzt hat der Abstiegskampf begonnen. Wir können unsere Verletzten im Defensivbereich nicht ersetzen.“
SO SPIELTEN SIE
FK Pirmasens: Wächter - Rübel, Fritzler, Wagner, Kruse (85. Schehl) - Palmeira (82. Rabahi), Knosala - Geißert (61. Fritzsche), Seibel, Zeitz – Erhart (76. Groschev).