Nachruf
Fußball: Steffi Dums, die Deutsche Meisterin aus Hauenstein, ist tot
Steffi Dums nahm am Dienstag am Fasnachtsumzug in Hauenstein teil und brach dort zusammen. Zwei Tage später starb sie an den Folgen eines Aneurysmas (Arterienerweiterung).
Drei Länderspiele
Steffi Dums war als 18-Jährige von Rot-Weiß Göcklingen zu TuS Niederkirchen gewechselt und schaffte dort auf Anhieb den Sprung in den Bundesligakader, der 1993 Deutscher Meister wurde. Star des Teams war Heidi Mohr, die beim 2:1 im Finale gegen den TSV Siegen beide Tore erzielte. Steffi Dums wurde auch ins U20-Nationalteam berufen, in dem sie drei Einsätze absolvierte.
Torjägerin
Dem 1. FFC Niederkirchen, der aus dem TuS Niederkirchen hervorging, blieb die Hauensteinerin bis zuletzt treu. In der Saison 2000/01 schoss sie den FFC mit 22 Toren zum Meistertitel in der Regionalliga, und ein Jahr später hatte sie maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg in die Bundesliga. Bis 2012 spielte sie in Niederkirchens erster Mannschaft und anschließend im Ü35-Team.
In ihrer Heimatgemeinde übernahm Steffi Dums Verantwortung im SC Hauenstein. Sie war mehrere Jahre Jugendleiterin und seit 2017 Vorsitzende des Sportclubs. „Wir alle sind fassungslos. Der tragische Verlust dieses tollen, allseits beliebten und hoch geschätzten Menschen ist für uns unbegreiflich. Die Lücke, die Steffi hinterlässt, werden wir nie wieder füllen können“, heißt es auf der SCH-Homepage.