Pirmasens
Fußball: FKP II startet beim ASV Fußgönheim in die neue Verbandsliga-Saison
Der FK Pirmasens II startet gleich mit einer kniffligen Aufgabe in die Saison der Verbandsliga Südwest. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert „die Klub“ beim ASV Fußgönheim. An die Gastgeber, möglicher Konkurrent im Abstiegskampf, hat der FKP nicht die besten Erinnerungen.
Trotz eines 4:1-Sieges am 24. März gegen den ASV Fußgönheim wurden dem FKP II in der vergangenen Runde keine drei Zähler gutgeschrieben. Der Einsatz des Athletiktrainers Benjamin Peters wegen eines personellen Engpasses gegen den ASV entsprach nicht den Regularien des SWFV. Und dies, obgleich Klassenleiter Lothar Renz auf telefonische Nachfrage des FKP bestätigt hatte, dass Peters einsatzberechtigt sei. Dem Einsatz folgte ein Urteil der Spruchkammer: Wertung mit 0:2 Toren sowie drei Punkte für die Mannschaft aus der Vorstadt Ludwigshafens (wir berichteten ausführlich).
„Das war einfach blöd gelaufen, aber es ist wie es ist. Es beeinflusst uns jetzt nicht mehr“, sagt der neue Trainer der FKP-U23, Martin Gries, der dem Gegner wegen seiner Erfahrung einen Vorteil zuspricht. Dennoch gibt er als Ziel aus, gleich die ersten drei Auswärtszähler einzufahren. „Es ist ein Team, dass sich in den gleichen Tabellenregionen aufhalten wird wie wir“, sagt Gries, der vom FC Fehrbach zur zweiten Garde des FKP wechselte und nun gleich auf ein wichtiges Spiel für seine junge Truppe sieht.
Philipp Koch führt künftig das Team aufs Feld
Festgelegt hat sich der Spielerrat auf Philipp Koch als Kapitän. Der defensive Mittelfeldspieler wurde vom Mannschaftsrat gewählt, Jan Böhr wurde zu seinem Vertreter bestimmt. Noch nicht fest steht, wer das Tor der blutjungen FKP-Truppe hütet. Zur Wahl stehen der 19-jährige Kevin Collofong und Maximilian Cölsch (18). „Die Personalie wird kurz vor dem Spiel besprochen. Es soll dann aber eine Lösung auf Dauer sein“, erzählt Gries, der sein Team am Montag erstmals vollständig vor der Brust hatte.
19 Spieler stehen ihm nach der Verpflichtung von Elias Ludwig zur Verfügung, der aus der U21 des 1. FC Kaiserslautern in die Schuhstadt wechselt, zuvor auch für die Jugendabteilungen der TSG Hoffenheim und des FSV Mainz 05 auflief. „Er soll sich in der U 23 entwickeln“, sagt Gries über den 19-Jährigen, der auch schon in der A-Junioren-Bundesliga zum Einsatz kam. So bleibt Gries die Qual der Wahl vor der Partie in Fußgönheim, alle Spieler stehen ihm zur Verfügung. Ob noch Akteure aus dem Regionalliga-Kader hinzustoßen, werde, wie Gries berichtet, kurzfristig mit Cheftrainer Patrick Fischer und dessen Co-Trainer Jens Schaufler besprochen.