Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: FK Pirmasens ist mit 0:2 in Ulm noch gut bedient

Placeholder-Image

Auf fünf Positionen änderte Trainer Patrick Fischer seine Startelf, doch es half letztlich nichts. Der FK Pirmasens verlor auch sein viertes Regionalliga-Saisonspiel beim SSV Ulm. Torhüter Benjamin Reitz verhinderte vor 1361 Zuschauern im Donaustadion eine noch höhere Niederlage.

Patrick Fischer versuchte es in seinem vierten Regionalligaspiel als Cheftrainer des FK Pirmasens mit einem 4-1-4-1. Moritz Zimmer (innen, für den beruflich verhinderten Marco Steil) und Philipp Schuck (links, für den gesperrten Sascha Hammann) bildeten mit Yannick Grieß und Manuel Grünnagel die Vierer-Abwehrkette, wobei auch die übrigen sechs Männer meist in der eigenen Hälfte zu finden waren. David Becker, am Mittwoch Kapitän anstelle von Steil, gab den Sechser, vor ihm spielten als „Doppelacht“ Salif Cissé und Arne Neufang, der seinen ersten Regionalliga-Saisonspiel hatte. Den sonstigen Mittelstürmer Dennis Krob machte Fischer zum Linksaußen. Auf der anderen Seite sollten über Luis Kiefer Konter laufen. Ganz vorne der Grieche Konstantinos Neofytos, der beim 0:1 gegen den FC Gießen nur zugeschaut hatte. Kiefer, Neufang und Neofytos waren für Sven Sellentin (muskuläre Beschwerden), Felix Bürger und Christoph Batke in die erste Elf gerückt.

Kiefer hätte 1:0 machen können

„Wir sind spielerisch nicht stark genug, um diesen Gegner auszuspielen“, stellte der sportliche Leiter des FKP, Attila Baum, fest. Tief und kompakt stehen gegen das 4-4-2 der Ulmer und schnelle Gegenangriffe starten – so lautete daher das Rezept, mit dem „die Klub“ an der Donau erfolgreich sein wollte. Baum: „In den ersten 20 Minuten hat das gut geklappt.“ Kiefer hatte nach Cissés Steilpass die Chance zum Führungstor, scheiterte aber an SSV-Keeper Christian Ortag. Baum: „Wenn Luis den macht, gibt uns das Selbstvertrauen.“ Auch Neofytos bot sich eine Möglichkeit.

Keine Chance in zweiter Hälfte

Eine Ecke von Alessandro Abruscia brachte den stets überlegenen Ulmern in der 31. Minute das 1:0. Lukas Hoffmann traf per Kopfball. Der quirlige und laufstarke SSV-Stürmer Burak Coban, mit dem die Pirmasenser Defensive so ihre Probleme hatte, erhöhte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 2:0. In der zweiten Halbzeit blieben die Pirmasenser ohne Torchance, Torhüter Benjamin Reitz verhinderte unter anderem in zwei Eins-gegen-eins-Situationen weitere Gegentreffer.

„Der SSV Ulm hat ein sehr gutes Spiel gemacht und ist über das gesamte Spiel gesehen ein verdienter Sieger, aber bevor Ulm ein Tor erzielt, hätten wir zwei Tore machen müssen“, sagte FKP-Trainer Patrick Fischer. Seine Mannschaft habe insgesamt „zu passiv agiert“ und sich „hinten reindrängen lassen“. Fischer: „Was mich absolut ärgert, ist das 2:0, weil wir da keinen Sechser beziehungsweise Achter mehr vor der Abwehrkette hatten.“ Und so machten sich die Pirmasenser mit null Punkten und jetzt 1:9 Toren auf die weite Heimreise.

x