Pirmasens Früher zusammen in Koblenz, jetzt in Hauenstein

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Emre Kaya (21) und Armin Jusufi (19) haben schon in der Jugend der TuS Koblenz zusammengespielt. Seit dieser Runde stehen sie nun beim SC Hauenstein unter Vertrag. Beim SCH sind sie nicht nur Oberligafußballer, sondern auch Trainer der E-Jugend. Beide Neuzugänge kamen in den bisherigen sieben Partien je sechsmal zum Einsatz. Jusufi gelangen dabei bereits zwei Treffer „Bisher bin ich zufrieden. Ich muss noch mehr Gas geben, damit ich noch mehr Einsatzzeiten erhalte. Bisher ist die Punkteausbeute gut. Wir sind noch nicht immer effektiv, aber es darf auch mal ein dreckiger Sieg wie zuletzt gegen Mehring sein“, sagt der von der SpVgg EGC Wirges gekommene Kaya, der im Mittelfeld vielseitig einsetzbar ist. Kollege Jusufi agierte bei SCH-Trainer Jürgen Kohler bisher im Mittelfeld und im Angriff. Gleich im ersten Saisonspiel gelangen dem flinken Neuzugang vom Rheinlandligisten SG Mülheim-Kärlich zwei Treffer zum 3:2-Erfolg gegen Arminia Ludwigshafen. „Ich kann nicht klagen. Hier ist alles im grünen Bereich. Natürlich ist es mein Ziel, irgendwann Stammspieler zu sein, aber ich bin ja auch erst neu dazugekommen“, erzählt Jusufi. Beide Spieler haben einen Ein-Jahres-Vertrag mit dem SC Hauenstein. Beide wohnen jetzt in der Wasgaugemeinde. Kaya, der bereits in Wirges unter Kohler trainierte und so auch nach Hauenstein kam, wird im Oktober ein Lehramtsstudium in Landau beginnen. Jusufi kann sich ein Studium als Bauingenieur vorstellen, allerdings voraussichtlich erst ab 2016. Auch Jusufi, im Alter von zwei Jahren aus dem Kosovo nach Deutschland gekommen, hatte bereits vor seinem Engagement in Hauenstein Kontakt mit seinem aktuellen Trainer. Denn Kohler trainierte die A-Jugend des Bonner SC, als Jusufi dort in der B-Jugend spielte. „Es ist schön in Hauenstein, und wir wurden herzlich aufgenommen“, betont Kaya. Und Freund Jusufi, der nächste Woche seinen 20. Geburtstag feiert, merkt an: „Auch die Mannschaft hat uns absolut zuvorkommend aufgenommen. Jeder hilft einem.“ In der Mannschaft sieht er großes Potenzial. „Das einzige Manko – und das sagt uns auch unser Trainer – ist, dass wir zu wenig Treffer erzielen. Aber es sind viele neue Spieler im Team. Und wenn die sich gefunden haben, sind wir nur schwer zu schlagen“, glaubt Jusufi. Hauenstein selbst findet Jusufi ein wenig „abgelegen“, Deshalb fährt er zusammen mit Kaya ab und zu an trainingsfreien Tagen nach Hause zur Familie. Die befindet sich bei Jusufi in Koblenz, Kaya zieht es nach Dernbach in den Westerwald. „Wenn das Studium losgeht, wird das aber nicht mehr so häufig möglich sein“, weiß Kaya. Außer ihrem Engagement als Spieler der Oberligamannschaft haben die beiden Neuzugänge auch die Betreuung der Hauensteiner E-Junioren übernommen. Kaya: „Wir wurden gefragt und fanden das okay. Deshalb haben wir das angenommen.“ Auf dem Papier hat Oberliga-Spitzenreiter Hauenstein heute ein leichtes Spiel, denn er muss um 14.30 Uhr beim punktlosen Schlusslicht SVN Zweibrücken antreten. „Trotz des Tabellenplatzes dürfen wir Zweibrücken nicht unterschätzen“, warnt Kaya.

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