Pirmasens Flüchtlinge gehen auf die Straße

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Kurz nach 13 Uhr versammelten sich gestern zahlreiche Flüchtlinge auf dem Schlossplatz , die in Pirmasens Zuflucht gefunden haben. Ihr Anliegen war auf Schildern zu lesen: „Zusammen gegen Sexismus“, „Wir sind schockiert“ oder „Wir respektieren den Rechtsstaat“. „Als ich im Fernsehen gesehen habe, was an Silvester in Köln passiert ist, sagte ich mir, wir müssen aufstehen“, argumentierte Mohammed Alheraky, der zusammen mit seiner Frau Zelan Dakhel zu der Kundgebung aufgerufen hatte. Waren zunächst etwa 25 Leute auf dem Schlossplatz, kamen mit der Zeit immer mehr dazu. Im Café Asyl, im Integrationskurs und der Facebook-Gruppe „Pirmasens – meine Heimat, mein Lebensplatz“ hatte Alherakybe zu der Demo aufgerufen. „Was den Deutschen weh tut, tut auch uns weh; Sexismus ist gegen alle Religionen und Kulturen“, sagte er, er habe dafür keinerlei Toleranz. Sie seien gekommen, um in Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu leben, so der Organisator. „Wir wollen heute hier zeigen, dass wir die deutschen Werte schützen und respektieren.“ Auf einem Plakat mit der Überschrift „Stop Sexismus“ sammelten die Asylbewerber Unterschriften. Das Transparent wollen sie der Stadtverwaltung übergeben, um ein Zeichen zu setzten, so Alheraky. (bcr)

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