Pirmasens FKP schlägt sich sehr respektabel
PIRMASENS. Stolz auf seine Jungs ist der U13-Trainer des FK Pirmasens, Thomas Gampfer: Immerhin vier Teams aus dem hochwertig besetzten Teilnehmerfeld beim VW-Polo-Cup im Sportpark Husterhöhe konnten die Nachwuchsfußballer des Gastgebers am Samstag hinter sich lassen. Von den Talenten aus den Leistungszentren der Bundesligavereine ließen sie sich nicht vorführen, sondern spielten gegen die „Großen“ ordentlich mit.
„Wenn mir vor dem Turnier jemand gesagt hätte, dass wir kein Spiel mit mehr als zwei Toren Unterschied verlieren, hätte ich das sofort unterschrieben“, freute sich Gampfer am Ende genauso wie sein Co-Trainer Alexander Kotz über den 14. Platz unter 18 Mannschaften. „Wir haben fünf neue Spieler, sind noch nicht eingespielt und wollen jetzt auf unser neues System umsteigen. Zudem haben uns mehrere Leistungsträger gefehlt“, beschreibt Gampfer die Handicaps, mit denen der D-Junioren-Verbandsligist ins Turnier gestartet war. Im Auftaktspiel gegen Tennis-Borussia Berlin lag der zunächst noch recht ungeordnete FKP schnell 0:2 hinten, ehe Felix Stopp den ersten Treffer für Pirmasens erzielte und Mattis Hauser den 2:2-Endstand herstellte. Der nächste Gegner hieß Mainz 05: Silas Gutmann schoss den FKP mit 1:0 in Führung, das 2:0 lag in der Luft, aber in der Nachspielzeit der Partie kassierte „die Klub“ den ärgerlichen Ausgleich. Borussia Mönchengladbach, dem späteren Turniersieger (2:0 im Finale gegen Darmstadt 98, RHEINPFALZ am SONNTAG informierte), unterliegen die Pirmasenser Jungs mit 1:3, wobei David Laux das zwischenzeitliche 1:2 erzielte. Jeweils 0:2 lautete der Endstand gegen Racing Straßburg und Hannover 96. In der Platzierungsrunde verlor der FKP gegen Schott Mainz mit 1:3 (FKP-Torschütze: Fabio Müller), doch gegen den 1. FC Kaiserslautern gelang ein 3:2 im Elfmeterschießen. „Wir hatten am Schluss gar keine richtige Mannschaft mehr, alle gingen auf dem Zahnfleisch“, beschreibt das Trainergespann die körperlichen Strapazen bei dem harten und langen Turniertag. Gampfer: „Jetzt ist erst mal Wundenlecken angesagt.“ Im Spiel um Platz drei setzte sich der Karlsruher SC gegen den FSV Frankfurt durch. Fünfter wurde die TSG Hoffenheim vor Hannover. |mar