Pirmasens FKP, SC Hauenstein und JSG Münchweiler können sehr zufrieden sein

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Welcher Verein war in der abgelaufenen Saison im Fußballkreis Pirmasens/Zweibrücken der erfolgreichste bei den D-Junioren (U13)? War es der FK Pirmasens, dessen D 1 recht problemlos den Verbleib in der erstmals ausgespielten Verbandsliga sicherte und mit dem jüngeren Jahrgang einen Mittelfeldplatz in der Landesliga Westpfalz schaffte? Oder war es der SC Hauenstein, der überraschend als Landesliga-Vizemeister hinter dem nicht aufstiegsberechtigten 1. FC Kaiserslautern II den Sprung in die Verbandsliga packte? Oder wie wäre es mit der JSG Münchweiler? Die schaffte das „Double“, wurde Kreisligameister und Kreispokalsieger – und spielt kommende Saison ebenfalls in der Landesliga Westpfalz. Die besten D-Juniorenteams des Südwestdeutschen Fußball-Verbands waren 2015/16 erstmals unter sich, bildeten die neue Verbandsliga. Lange spielte hier der FK Pirmasens unter seinen Trainern Andreas Schilling und Udo Selgrad gegen den Abstieg. Dass es am Schluss Platz neun wurde, das Abstiegsgespenst schon früh in der Rückrunde verjagt werden konnte und dann beim Porta-Nigra-Cup in Trier gar der FC Bayern München geschlagen werden konnte, zeigt, dass sich die FKP-U13 kontinuierlich steigerte. Davon profitiert kommende Saison der von „Tom“ Gampfer, David Müller und Alexander Kotz trainierte Jahrgang 2004, der in der Landesliga schon früh sein Saisonziel, den Klassenerhalt, erreicht hatte. „Und das obwohl wir immer wieder Spieler an die D I abgeben mussten und so personell mit einem dünnen Kader agiert haben“, betont Gampfer. Exemplarisch führt er die Spiele gegen den FCK und Hauenstein an: „Wir haben gegen die beiden Spitzenteams Riesenspiele gemacht und jeweils erst in der Schlussphase 0:2 verloren. Das lag wohl an der nachlassenden Physis, da wir gar nicht oder kaum wechseln konnten.“ Für die kommende Saison in der Verbandsliga hat er zum bestehenden Kader vier Neuzugänge von „Soccer-Five“ in Kaiserslautern und Johannes Jubileum aus Heltersberg. „Ich sehe ein großes Potenzial in der Mannschaft und denke, dass wir auch in der Liga der Besten im Südwesten eine gute Rolle spielen werden“, sagt Gampfer. Der D-Juniorentrainer des SC Hauenstein, Heini Grünfelder, hatte nach der Vorrunde orakelt, dass sein Team in der Rückrunde noch steigerungsfähig sein wird und Platz fünf noch nicht alles sei. „Ich wurde dafür belächelt“, erzählt Grünfelder, dessen Jungs vier der ersten sechs Saisonspiele verloren hatten. Doch der SCH war das Team der Rückrunde in der Landesliga Westpfalz, leistete sich nur noch ein Unentschieden gegen Hermersberg, wurde Vizemeister und stieg in die höchste U13-Spielklasse auf. Der SCH stellt mit nur 23 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga und schlug als Sahnehäubchen dieser klasse Saison zu Hause den FCK II mit 2:1! Die Grünfelder-Neun wird kommende Saison eine Elf und spielt in der C-Junioren-Landesliga. Lediglich Tim Weihnacht und Maximilian Labbé bleiben in der D-Jugend und spielen unter dem neuen Trainer Markus Eiser in der Verbandsliga. „Wir haben unser Saisonziel, als Mannschaft zusammenzuwachsen erreicht. Die Jungs haben sich menschlich, charakterlich und sportlich weiterentwickelt“, zieht Mario Diehl, der D-Juniorentrainer des Landesliga-Fünften SV Hermersberg, seine Bilanz. Diehl führt die beiden Unentschieden gegen Vizemeister SC Hauenstein an, in denen sein Team zeigte, dass es gegen Spitzenmannschaften mithalten kann. Diehl: „Das Einzige, was noch gefehlt hat, war die Konstanz.“ Dennoch waren der einstige Juniorennationalspieler und sein Co-Trainer Philipp Weishaar mehr als zufrieden mit ihren Schützlingen. Ein Großteil der Mannschaft rückt hoch in die C-Jugend, wird von acht Neuzugängen verstärkt und muss mit nur drei Spielern des älteren Jahrgangs die Herausforderung Landesliga meistern. Marc-André Müller, noch A-Jugendspieler in Hermersberg, wird als dritter Trainer dazu kommen. „Wir werden in der Vorbereitung viel Wert auf Teambildung legen und freuen uns alle auf die neue Saison, die auch eine Umstellung auf eine Elfer-Mannschaft mit sich bringt“, sagt Diehl. Wie Hermersbergs Jugendleiter Thorsten Müller mitteilte, wird es im E-Juniorenbereich erstmals eine Spielgemeinschaft mit Herschberg geben: „Wir haben dadurch 23 Kinder im U11-Bereich und können so zwei Mannschaften in die neue Saison schicken.“ Vierter bei der Hallenkreismeisterschaft, Meister der Kreisliga mit Aufstieg in die Landesliga und dann noch Kreispokalsieger: Eine tolle Saison spielte die von Andreas Zimmermann trainierte U13 der JSG Münchweiler. Im Pokal schlug die JSG die drei Landesligisten SC Hauenstein (2:1), SV Hermersberg (2:0) und FK Pirmasens II (3:1 im Finale). Für die Kreismeisterschaft musste ein Entscheidungsspiel gegen Contwig her. Nach Flanke von Luca Stilb glich Maxi Lider zum 1:1 aus. Im Acht-Meter-Schießen hielt Keeper Robert Dockweiler zwei „Achter“, zwei weitere verschossen die Contwiger und der Pokalsieg ging nach Münchweiler. Achim Helfrich, Karlheinz Wafzig, Dirk Christmann und Stefan Lehner werden in der neuen Saison die JSG-U13 in der Landesliga Westpfalz trainieren. Der starke Jahrgang 2003 rückt hoch in die C-Jugend und spielt dort ebenfalls in der Landesliga. Die Abschlusstabellen D-Junioren-Landesliga Westpfalz: 1. 1. FC Kaiserslautern II 2. SC Hauenstein 3. TSG Kaiserslautern 4. ASV Winnweiler 5. SV Hermersberg 6. TuS Schönenberg 7. FJFV Donnersberg 8. FK Pirmasens II 9. JFV Westpfalz 10. JFV Pfälzer Bergland 11. JSG Westrich 12. SG Rieschweiler 13. JFV 5-Eckstein D-Junioren-Kreisliga Pirmasens/Zweibrücken: 1. JSG Münchweiler/Rodalben 2. SV Palatia Contwig 3. JSG Heltersberg 4. SV Ixheim 5. SG TuS/SG Pirmasens 6. FC Fehrbach 7. SG Grenzland 8. SVN Zweibrücken D-Junioren-Kreisklasse Pirmasens/Zweibrücken: 1. SG Bruchweiler 2. SV Palatia Contwig II 3. TuS Rimschweiler 4. SV Ixheim II 5. SG Rieschweiler II 6. SG Thaleischweiler-Fröschen 7. FC Knopp 8. JSG Münchweiler/Rodalben II 9. SV Lemberg 10. SC Hauenstein II 11. FC Fehrbach II

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