Pirmasens Für Lechner ist’s nichts Neues

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Herschberg. Bezirksliga-Meister wurde der SV Herschberg bereits vor zwölf Tagen und feierte dies auch ausgiebig. Am heutigen Donnerstag gibt es das nächste Fußball-Fest in dem Sickingerhöh-Dorf. Die Zweitliga-Profis des 1. FC Kaiserslautern kommen zum Freundschaftsspiel an die Saalstadter Straße (Anstoß: 18 Uhr).

Für die meisten Herschberger Spieler ist es das erste Match gegen eine Profimannschaft. Nicht jedoch für die beiden Spielertrainer Jens Mayer und Markus Lechner. Der vor zwei Jahren vom FK Pirmasens zum SVH gewechselte Lechner hat in seiner Karriere schon fünfmal gegen die FCK-Profis gespielt. Die erste Begegnung, damals noch im alten städtischen Stadion an der Zweibrücker Straße, stieg 1998. „Ich kam als A-Jugendlicher die letzten fünf Minuten zum Einsatz. Damals war der FCK erstklassig, Tabellenführer und späterer Meister. Da waren Spieler wie Ratinho oder Olaf Marschall dabei“, erinnert sich Lechner. Niederlagen gab es dabei immer. Aber einmal, 2005 unter Trainer Robert Jung, verlor „die Klub“ vor 5500 Zuschauern im Stadion Husterhöhe nur ganz knapp durch ein Tor von Carsten Jancker, seines Zeichens Vize-Weltmeister 2002, kurz vor dem Abpfiff mit 1:2. Obwohl Kaiserslautern aktuell nur eine Zweitligamannschaft stelle, sei solch ein Spiel für einen pfälzischen Amateurfußballer natürlich immer ein besonderes Erlebnis. „Seit die Meisterschaft eingefahren ist, reden bei uns alle Spieler nur noch von diesem Spiel“, erzählt der 34-jährige Lechner. In seiner Zeit beim FKP war Herschbergs Spielertrainer Jens Mayer einmal gegen die FCK-Profis am Ball war. Auf seine Anfrage bei FCK-Teammanager Roger Lutz kam die Partie zustande. „Ich bedanke mich ganz herzlich dafür, dass das Spiel so kurzfristig ausgemacht werden konnte. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir eine Profimannschaft zu Gast haben“, betont Mayer. Nach den Worten des SVH-Vorsitzenden Uli Salzmann kommt der Zweitliga-Vierte, der vorigen Sonntag endgültig den Bundesliga-Wiederaufstieg verfehlte, mit dem kompletten Profikader zu seinem letzten Saisonspiel. Auch ein Fernsehteam des Südwestrundfunks habe sich wegen eines Beitrags für die Sportsendung „Flutlicht“ angesagt. Salzmann geht davon aus, dass es vor allem nach der Partie Gelegenheit gibt, die Spieler um ihr Autogramm zu bitten. Über die zu erwartende Zuschauerzahl herrscht in Herschberg noch etwas Ratlosigkeit. „Wir können nicht einschätzen, ob 500 oder 2000 kommen“, sagt Salzmann. Auf alle Fälle wird der Hartplatz als Parkplatz zur Verfügung stehen. Oberliga-Schiedsrichter Ingo Hess aus Ramstein-Miesenbach leitet die Partie.

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