Pirmasens Erster Punkt für SV Herschberg

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«LUDWIGSHAFEN.»Ein Lichtblick für den SV Herschberg. Der Tabellenletzte der Fußball-Verbandsliga war gestern beim Ludwigshafener SC das bessere von zwei schwachen Teams. Am Ende hieß es 2:2 (1:2).

„Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Aber wir sind noch nicht gefestigt, haben einen kleinen Kader, und es fehlt die Balance“, hatte SVH-Coach Peter Rinner vor der Partie beim Vorletzten erklärt. Am Ende gab es auf dem holprigen Rasenplatz in Ludwigshafen immerhin den ersten Zähler für die Gäste, was Rinner nicht reichte. Die Partie hatte kein Verbandsligaformat. Beide Mannschaften lebten in erster Linie von den Fehlern des Gegners, weniger von eigenen guten Aktionen. Und so war es auch kein Wunder, dass alle vier Tore nach Standardsituationen fielen. Am 1:0 des SVH waren die beiden besten Herschberger beteiligt. Der fleißige und stets um Linie bemühte Jannick Rinner wurde von Jan Drese völlig sinnlos von den Beinen geholt, und André Hampel, der Mann von der linken Außenbahn, der Robbin Mihaljevic manches Rätsel aufgab, verwandelte den Strafstoß (8.). Danach wurde Herschberg in die Abwehr gedrängt und schaffte es zu selten, sich effektiv zu befreien. „In dieser Phase haben eine unserer schlechtesten Vorstellungen abgeliefert, hatten große Probleme im Eins-gegen-eins“, kritisierte der Trainer. Beim 1:1 (26.), das Prince Jubin nach einem Freistoß köpfte, schlief Herschbergs Abwehr. Dieses Tor fiel zu einfach. Mit der letzten Aktion vor der Pause gingen die Gäste erneut in Führung. Hampel bewies nach einem Eckball Entschlossenheit (45.+2). In der zweiten Halbzeit spielte der LSC gruselig, doch der SVH verstand es nicht, daraus Kapital zu schlagen. „Direkt vor dem 2:2 haben wir bei einem Konter einen schlampigen Pass gespielt. Da sind wir nicht clever genug“, monierte Rinner. Die Gastgeber nutzten den folgenden Eckball zum für sie schmeichelhaften Ausgleich. So spielten sie SV Herschberg: Maurer - Maas, Hocke, Leis, Metzger - Lapot, Palachi (84. Pannen) - Böhr (64. Mkayes), Jannick Rinner, Hampel - Weber.

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