FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Einst Mitspieler von Timo Werner: Angreifer Tom Schmitt unterschreibt beim FK Pirmasens

FKP-Sportdirektor Sebastian Reich (rechts) begrüßt den neuen Angreifer Tom Schmitt.
FKP-Sportdirektor Sebastian Reich (rechts) begrüßt den neuen Angreifer Tom Schmitt.

Lange hat Fußball-Regionaligist FK Pirmasens einen Angreifer gesucht, nun hat er ihn gefunden. Am Freitag unterschrieb der Ex-Homburger Tom Schmitt beim FKP einen Vertrag bis Sommer 2021.

„Er kann als Mittelstürmer, als hängende Spitze und auf beiden Außenbahnen eingesetzt werden“, sagt FKP-Trainer Patrick Fischer über den 24-jährigen Ex-Juniorennationalspieler, der wegen eines im August 2019 erlittenen Kreuzbandrisses vergangene Saison nur zwei Regionalliga-Einsätze für den VfR Aalen hatte. FKP-Sportdirektor Sebastian Reich betont: „Von der Einstellung und vom Charakter passt er gut in unsere Mannschaft. Wir sind überzeugt, dass er uns weiterhilft.“

Medizincheck bestanden

Schmitt sei, so Fischer, nach der schweren Knieverletzung wieder fit, wie eine Untersuchung von FKP-Mannschaftsarzt Nils Veith am Freitag vor der Vertragsunterschrift gezeigt habe: „Da ist alles wieder in Ordnung.“

Tom Schmitt stammt aus Halsenbach im Rhein-Hunsrück-Kreis, spielte in der Jugend bei der TuS Koblenz und beim FSV Mainz 05. Er schaffte den Sprung in die U16-Auswahl des Deutschen Fußball-Bunds, die heutigen A-Nationalspieler Timo Werner und Julian Brandt waren seine Teamkollegen.

13 Bundesligatore

Nach 55 Junioren-Bundesligaspielen, in denen er 13 Tore erzielte, rückte der Offensivmann in den Kader des damals in der Dritten Liga spielenden FSV Mainz 05 II auf, blieb dort allerdings ohne Einsatz. Es folgten drei Jahre beim FC Homburg. Bei der extrem souveränen Oberliga-Meisterschaft der Saarländer in der Saison 2017/18 war Schmitt Stammkraft (zwölf Tore in 35 Partien), in der Regionalliga zunächst auch, dann aber nicht mehr. Er wechselte daraufhin vor einem Jahr zum VfR Aalen, wo ihn früh der Kreuzbandriss stoppte.

Schmitt zieht nach Fischers Worten in diesen Tagen nach Pirmasens um und plant, ein Studium zu beginnen. „Er will auch noch einen Nebenjob auf 450-Euro-Basis annehmen“, verweist der Trainer darauf, dass der FKP weiterhin keine Profigehälter zahle.

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