Pirmasens Ein Riesenspaß für alle

Gruppenbild in Schönau: Die JSG Münchweiler bildet nun mit den Kindern der Pirmasenser Matzenbergschule und der Heinrich-Kimmle-
Gruppenbild in Schönau: Die JSG Münchweiler bildet nun mit den Kindern der Pirmasenser Matzenbergschule und der Heinrich-Kimmle-Stiftung ein gemeinsames Team für den neuen Inklusions-Cup.

«SCHÖNAU/MÜNCHWEILER.»„Fußball gemeinsam, ist doch klar“ – unter diesem Motto verbrachten Kicker der Jugendspielgemeinschaft Münchweiler einen Tag mit beeinträchtigten Kindern der Pirmasenser Heinrich-Kimmle-Stiftung in der Freizeit- und Bildungsstätte Heilsbach bei Schönau. Ein gemischtes Team dieser Fußballfreizeit spielt nun am (noch nicht terminierten) Regionalturnier Südwest des Inklusions-Cups 2017.

„Es war für alle völlig unspektakulär, alle hatten viel Spaß und zeigten großen Einsatz“, berichtet der Mitinitiator der vom Kinderschutzbund und vom Landessportbund unterstützten Aktion, JSG-Trainer Stefan Diedenhöfer aus Merzalben. Teilgenommen hatten über 40 Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren. Als „Verbindungsfrau“ zwischen JSG einerseits und Heinrich-Kimmle-Stiftung andererseits fungierte Nina Germann, Ehefrau des bei der JSG ebenfalls als Trainer engagierten Daniel Germann. Die JSG, in der Kinder aus der gesamten Verbandsgemeinde Rodalben spielen, reiste bereits vergangenen Freitag mit E-und F-Jugend nach Schönau, denn ihr Trainingslager ging über drei Tage. Am Samstag fanden sich dann Kinder der Matzenbergschule, der Sport-AG und der Werkstatt der Kimmle-Stiftung ein. Wie Stefan Diedenhöfer und Nina Germann betonen, war das Ziel dieser Inklusions-Jugendfreizeit, Kinder mit und ohne Beeinträchtigung die Möglichkeit einer Begegnung zu geben und damit Grenzen zu brechen. Nach der persönlichen Vorstellung eines jeden Teilnehmers wurden vier gemischte Gruppen mit je zehn Spielern gebildet. Bei hohen Temperaturen lief das Trainingsprogramm auf der schönen Anlage ab. Diedenhöfer: „Gleich bei den ersten Anläufen war zu sehen, dass das klappt.“ Nach der Mittagspause spielten vier gemischte Mannschaften gegeneinander. Alle seien total glücklich und mit hohem Einsatz unterwegs gewesen, berichtet Diedenhöfer. In der „dritten Halbzeit“ durften die Kinder ins abkühlende Heilsbach-Schwimmbad hüpfen. Die Freizeit soll wiederholt werden.

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