FUSSBALL
Ein Premieren-Schock für Maximilian Seibel und den FK Pirmasens II
„Das war schon ein Schock. Der Ball kam ja nur einmal hoch nach vorne, und dann schießt der den Ball in den Winkel“, erzählt Seibel, der als U 17-Spieler vom SC Hauenstein zum FKP wechselte. „Da kam schon ein bisschen das Oje-Gefühl auf“, fügt der Fachangestellte für Arbeitsmarkdienstleistungen in der Arbeitsagentur Landau an. Am Samstag (Anstoß: 16 Uhr) erwartet der FKP II Aufsteiger VfR Baumholder, der zum Auftakt die SG Rieschweiler mit 5:2 schlug, zum ersten Saison-Heimspiel im Sportpark Husterhöhe.
„Männerfußball etwas anderes“
Bereits im vergangenen Winter absolvierte der Hauensteiner das Vorbereitungstraining der zweiten FKP-Garde zur Rückrunde der Saison 2019/2020, die wegen der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. Zuvor spielte er zwei Jahre für „die Klub“ in der U19-Regionalliga. „Männerfußball ist schon etwas anderes. Die Wintervorbereitung bringt mir jetzt schon Vorteile“, sagt der torgefährliche Mittelfeldspieler, der sich zurzeit eher vor der Abwehr spielend sieht.
Torgefährlich
Als Stammspieler erachtet er sich in der ungemein jungen Pirmasenser Mannschaft noch nicht. „Ich bin im Kampf um die erste Elf, aber sicherlich noch kein Stammspieler“, betont Seibel, der von seinen Freunden Max oder Maxi gerufen wird. So torgefährlich wie in der vergangenen U19-Regionalligarunde (acht Tore in 14 Partien) will er aber auch sein, auch wenn ihm nun mehr defensive Aufgaben zuteilwerden: „Ich habe auch auf dieser Position gute Möglichkeiten, Tore zu schießen.“
Ziel: Führungsspieler sein
Im Team orientiert sich Seibel gerne am regionalligaerfahrenen Co-Spielertrainer Christopher Ludy. „Von ihm kann ich mir viel abschauen.“ Er sei froh, dass er mit vielen Spielern im Kader bereits zusammengespielt hat. Sein Anspruch sei es aber auch, als früherer Kapitän der A-Junioren in eine Führungsspieler-Rolle hineinzuwachsen – „und auf der Sechser-Position kann man eine Mannschaft schon führen“.
Tipps von Vater und Onkel
Feedback gibt es reichlich für Maximilian Seibel. Neben Trainer Martin Gries sind auch Onkel Michael Seibel, der für den FKP als Scout tätig ist, und Vater Alexander Seibel (wie Michael Seibel früher Oberligaspieler in Hauenstein und Pirmasens) wichtige Tippgeber. „Von meinem Vater bekomme ich immer eine Rückmeldung. Es ist nicht so, dass da nur Negatives angesprochen wird. Er sagt immer, ich soll bei mir anfangen mit der Kritik, nicht bei der Mannschaft“, berichtet „Maxi“ Seibel.