Pirmasens Ein echter Härtetest

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«RODALBEN.»Nach drei Siegen in den ersten drei Saisonspielen gehen die Pfalzliga-Handballer der Turnerschaft Rodalben heute (Anwurf: 20 Uhr) mit mächtig Rückenwind ins Heimspiel gegen die TG Waldsee, die ebenfalls noch unbesiegt ist, allerdings erst zwei Partien ausgetragen hat.

„Das wird ein harter Brocken. In diesem Spiel können wir zeigen, was wir können“, sagt TSR-Teammanager Hubert Hubele. Das kann man nur unterstreichen, denn die Gäste vom Rhein sind von einem anderen Kaliber als die Auftaktgegner. Die Stärken des über Jahre eingespielten TG-Teams liegen im Angriffsspiel. Deren Spieler, die einen technisch starken Handball zelebrieren, stoßen vehement in die Lücken am Kreis. Weiterhin überzeugen sie beim Spiel eins gegen eins, 35 Tore beim Sieg gegen die HSG Trifels und 33 gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg II unterstreichen dies. So ist sich TSR-Trainer Johannes Matheis bewusst, dass seine Mannschaft heute in der Defensive stark gefordert sein wird. „Unser Fokus lag unter der Woche in der Optimierung unserer 6-0-Abwehr, die wir dichthalten wollen. Wir sind motiviert und wollen zeigen, dass wir auch Mannschaften bezwingen können, die am Ende oben mitspielen werden“, betont Matheis. Allerdings geht er nicht ohne personelle Sorgen ins Spiel, denn mit Lukas Baumgart (Urlaub) und David Saradeth fehlen ihm wichtige Männer. Fraglich ist beim Tabellenführer immer noch der Einsatz von Jens Marchetti. Trotz des guten Starts warnt Co-Trainer Norman Dentzer seine Mannschaft: „Wir dürfen uns nicht so viele Fehler leisten wie in den letzten drei Spielen. Mit Benny Regenauer und Marcel Kittel hat Waldsee Spieler, die alleine ein Spiel entscheiden können.“ Auch Waldsees Coach Rainer Eckrich hat einige Ausfälle zu beklagen. Ihm fehlen Jannick Kronau (Fußbruch im Spiel gegen Dansenberg), Marcel Mach und Rückkehrer Marco Diebold, die er vor allem in der Abwehr vermisst. „Wir müssen unbedingt das schnelle Wechselspiel der TS Rodalben unterbinden. Ob wir erfolgreich sein werden, wage ich zu bezweifeln“, gibt sich Eckrich pessimistisch.

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