FUSSBALL RHEINPFALZ Plus Artikel Ein Chef auf dem Platz und einer an der Seitenlinie bei Hauensteins A-Klasse-Team

Gleichberechtigte Trainer: Christian Schäfer (rechts) und der mitspielende Thorsten Riggers (links).
Gleichberechtigte Trainer: Christian Schäfer (rechts) und der mitspielende Thorsten Riggers (links).

Zehn Jahre lang war Wolfgang Flick Spieler und/oder Trainer beim TV/SC Hauenstein II. Nach der vergangenen Saison hat der 50-jährige Ex-Regionalligafußballer aufgehört. Ein Duo tritt seine Nachfolge an.

Eigentlich sollte Timo Helfrich, vorige Runde noch Landesligaspieler beim SC Hauenstein, Flick beerben. Doch der Ex-Regionalligaprofi zog seine Zusage aus beruflichen Gründen wieder zurück. Dadurch fiel die Wahl auf Christian Schäfer und Thorsten Riggers.

Mit Oberliga-Erfahrung

Angreifer Riggers (29) spielte zuletzt drei Jahre für den SC Hauenstein und brachte es 2017 unter Trainer Peter Rubeck in Hauensteins – vorerst (?) – letzter Oberligasaison auf fünf Oberliga-Einsätze. Davor war der schussgewaltige Stürmer während seiner gesamten Aktivenzeit für den TV Hauenstein am Ball.

Seit 20 Jahren Trainer

Sein Trainerpartner, der in Hauenstein wohnende und aus Lug stammende Metall-Industriemeister Schäfer (46), spielte in der Jugend beim SC und bei den Herren auch schon für den TV Hauenstein. Der verheiratete Vater eines 16-jährigen Sohns und einer zwölfjährigen Tochter, seine Spielerkarriere nach drei Knieoperationen bereits mit 22 Jahren beenden. Seitdem war der C-Lizenz-Inhaber insgesamt 20 Jahre bei der Jugend des SC Hauenstein und bei den Herren des TSV Wilgartswiesen, des SV Spirkelbach und des SV Wernersberg als Coach tätig.

„Absolut gleichberechtigt“

„Thorsten ist auf dem Platz die Nummer eins und ich an der Seitenlinie. Wir befinden uns im regen Austausch und besprechen alles gemeinsam. Wir sind absolut gleichberechtigt. Das war uns beiden wichtig“, beschreibt Schäfer die Zusammenarbeit. Und die läuft bisher sehr gut. Alle Vorbereitungsspiele wurden gewonnen. Auch aus den bisherigen beiden Kreispokalpartien ging die Mannschaft siegreich hervor. Vom 22 Mann starken Kader seien, so Schäfer, stets 16 bis 17 Spieler im Training.

Schwierige Gruppe

Seine Mannschaft spielt in der A-Klasse, die wegen der Corona-Krise zweigeteilt wurde, in der Ost-Staffel. Von deren neun Teams gehen nach der voraussichtlich am 14. März endenden Hauptrunde vier in die Aufstiegs- und fünf in die Abstiegsrunde. „Eine Platzierung möchte ich nicht vorhersagen. Aber wir brauchen einen guten Start“, erklärt Schäfer. „Von den Mannschaften, die jetzt die Gruppe mit uns teilen, konnte Hauenstein vergangene Runde nur gegen Fehrbach II gewinnen. Das zeigt, wie schwer es wird“, warnt Schäfer. Und jenen FC Fehrbach II erwarten die Hauensteiner am Samstag (16 Uhr) zum Auftaktmatch auf dem TVH-Rasen.

Außer Riggers sind noch Oliver Sander, Tobias Dauth, Ex-Trainer Lucas Seibel, Marco Mengert und Timo Lauth bereits in der Bezirksliga für Hauenstein II aufgelaufen. Schäfer spricht von einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern.

DAS A-KLASSE-PROGRAMM

A-Klasse Ost: SV Ruhbank - SV Obersimten (Freitag, 19.30 Uhr), FV Münchweiler - Hilster SV, TV/SC Hauenstein - FC Fehrbach II (beide Samstag, 16 Uhr), SV Lemberg – SV Hochstellerhof (Sonntag, 15.15 Uhr); FC Fischbach spielfrei

A-Klasse West: SG Thaleischweiler - SV Großsteinhausen (Freitag, 19 Uhr), SVN Zweibrücken - Palatia Contwig (Samstag, 17.30 Uhr), SG VB Zweibrücken/Ixheim II - TuS Maßweiler (Sonntag, 12.45 Uhr), SV Martinshöhe - FK Petersberg (Sonntag, 15 Uhr); SpVgg Waldfischbach/Burgalben spielfrei.

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