Handball RHEINPFALZ Plus Artikel DKBC-Pokal: Rapid Pirmasens ist raus

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Der SKK Rapid Pirmasens ist aus dem Pokalwettbewerb des Deutschen Kegler-Bunds Classic ausgeschieden. In einem großen Kampfspiel mit viel Emotionen unterlagen die Pirmasenser dem Polizei SV Bamberg mit 2:6 (11:13 Sätze, 3545:3583 Kegel).

Der Rheinland-Pfalz-Ligist und der Tabellenführer der Bayernliga Nord agierten bei höllischem Anfeuerungslärm auf der Sechs-Bahnen-Anlage am Hauptbahnhof von Beginn an auf Augenhöhe. Besonders stark Andreas Christ, der nach dem ersten Satz (15 Würfe in die Vollen, 15-mal Abräumen) mit 1:0 und 170:158 Kegeln führte. Doch dann wurde er in den folgenden drei Sätzen von Michael Kilcullen ausgekontert (145:154, 155:166, 145:161 und unterlag so mit 1:3 (615:639). Christs Kommentar: „In habe in den richtungsweisen Elementen einfach nicht clever gespielt.“

„Blöd drangestellt“

Frank Hiestand ging mit seiner 2:1-Satzführung und einem Vorsprung von einem Kegel auf seine Schlussbahn. Gegen Ende ganz leicht in Vorteil, traf er beim rechten „Pärchen“ nur den „Bauer“, sodass er im letzten Wurf nicht mehr in die Vollen kam. Dies nutzte sein Gegner Florian Seiler zum Satzausgleich. Und da er insgesamt drei Kegel mehr (606:603) gefällt hatte, ging der Teampunkt an Bamberg. „Ärgerlich, ich habe mich im vorletzten Wurf blöd drangestellt“, äußerte sich Hiestand selbstkritisch. Sebastian König unterlag Markus Hahner mit 2:2 (570:584).

0:3 Mannschaftspunkte und ein Rückstand von 41 Kegel – die drei Rapid-Schlussspieler standen vor einer Mammutaufgabe. Der Plan: zwei Duellsiege und die Wandlung des Kegelrückstands, dann würde ein Unentschieden mit mehr Kegeln zum Weiterkommen reichen. Pascal Jestädt und Florian Semmler griffen sofort an. Nach einem „Schönheitsfehler“ im dritten Satz (150:151) brannte Jestädt ein keglerisches Feuerwerk ab und punktete gegen Manuel Kaiser klar (3:1/632:568). Auch Semmler siegte sicher gegen Tobias Funk (3:1/ 602:547.

Rätselnder König

Doch war alles umsonst, da es beim Kegelrückstand blieb. Michael König, in der zweiten Runde gegen Wolfsburg noch der Matchwinner, fand nicht ins Spiel und verlor mit 0:4 Sätzen und 523:639 Kegeln gegen Florian Möhrlein. Zum möglichen Remis mit mehr erzielten Kegeln hätten 562 Kegel gereicht. „Ich verstehe nicht, was mit mir los war“, sagte König.

Bambergs Mannschaftsführer Manuel Kaiser war, wie er erzählte, „überglücklich nach dem überraschenden Sieg“. Bambergs Betreuerin Karin Bär stellte fest: „Die weite Anfahrt hat sich gelohnt.“ Rapid-Kapitän Jestädt zog folgendes Resümee: „Das 0:3 nach der ersten Hälfte war eine zu hohe Hürde. Ich kann unterstreichen, dass wir gegen eine starke Mannschaft verloren haben.“

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