Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Der neue Held vom SV Lemberg

Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Thomas Seiler (Bildmitte) überbrachte Philip Reinhard (rechts) den Brief des DFB mit der Ernennung z
Kreis-Ehrenamtsbeauftragter Thomas Seiler (Bildmitte) überbrachte Philip Reinhard (rechts) den Brief des DFB mit der Ernennung zum »Fußballheld des Kreises Pirmasens/Zweibrücken«. Links der Vorsitzende des SV Lemberg, Marc-Kevin Schaf.

Philip Reinhard vom SV Lemberg ist neuer „Fußballheld“ des Kreises Pirmasens/Zweibrücken.

Seit 2016 zeichnen der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände junge Ehrenamtliche aus, die sich in besonderem Maße hervorgetan haben. Die sogenannten „Fußballhelden“ sind Teil der DFB-Aktion Ehrenamt. Um solch ein Held zu werden, muss man Trainer einer Jugendmannschaft oder Jugendleiter und 18 bis 30 Jahre alt sein. Jährlich gibt es somit bundesweit 265 Preisträger – einen Preisträger aus jedem Fußballkreis.

Erfolgreicher Kumpeltyp

Der Vizepräsident des Südwestdeutschen Fußballverbands, Axel Rolland, und Kreisehrenamtsbeautragter Thomas Seiler zeichneten nun den 29-jährigen A-Jugend-Trainer des SV Lemberg, Philip Reinhard, aus. Reinhard übernahm im Juli 2019, als er noch Spieler war, das Amt des Co-Trainers der damaligen C1. Bereits ein Jahr später ging es als eigenverantwortlicher Trainer mit der B1 weiter, verbunden mit dem Aufstieg in die Landesliga. Höhepunkt war der Gewinn der B-Junioren-Futsal-Südwestmeisterschaft im Februar 2024. SVL-Jugendleiter Oliver Samsel lobt den in Erlenbrunn wohnenden Erzieher: „Philip ist ein Vorbild und Paradebeispiel für einen Jugendtrainer. Durch seine offene und kommunikative Art ist er zwar ein Kumpeltyp bei seinen Spielern, doch sein sicheres und souveränes Auftreten sorgen dafür, dass er als Führungspersönlichkeit wahrgenommen wird. Ein absoluter Teamplayer.“ SVL-Vorsitzender Marc-Kevin Schaf, früher Reinhards Trainerkollege und selbst 2016 als erster Fußballheld des Kreises ausgezeichnet, fügt hinzu: „Philips Engagement geht weit über den normalen Trainings- und Spielbetrieb hinaus.“ Als Belohnung wurde der Preisträger zur fünftägigen „Fußballhelden-Bildungsreise“ ins spanische Santa Susanna eingeladen.

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