Tennis
Das „Länderspiel“ des TC Erlenbrunn und seine Vorgeschichte
Der Reihe nach: Andreas Meinel, Ur-Erlenbrunner und von Kindesbeinen an Tennis- und auch Tischtennisspieler in dem Pirmasenser Vorort, lebt seit vielen Jahren mit der aus dem pfälzischen Berghausen stammenden Ehefrau Barbara und Tochter Lena auch in Österreich, genauer gesagt in Landeck in Tirol. Der 55-jährige Unternehmensberater spielt sowohl beim TC Erlenbrunn als auch beim TC Landeck Tennis.
Auch wenn er beim TCE nicht jedes Spiel mitmachen konnte, so war er doch wesentliches Mitglied der Herren-50-Mannschaft, die 2018 und 2019 jeweils Pfalzligameister wurde. Dass er einige Male passen musste, lag nicht zuletzt daran, dass der TC Landeck „Andy“ Meinel auch noch für sein Team in der Tiroler Ü45-Bezirksliga brauchte.
Diesen Sommer reifte nun der Gedanke, doch erstmals ein Freundschaftsspiel zwischen Landeck und Erlenbrunn auszutragen. Mit dem Macher des TCL-Seniorenteams, Thomas Radlbeck, wurde vereinbart, in Österreich zu spielen. Doch für wen sollte Meinel antreten? Nun, er trug in 840 Meter überm Meeresspiegel das weiß-blaue Trikot des TC Erlenbrunn, schließlich hatte er 2020 bislang nur für Landeck den Schläger geschwungen. Auf der schmucken Bergpanorama-Anlage, die im Winter teilweise zur Eislaufbahn umfunktioniert wird, hieß es nach den Einzeln 3:3. Peter Brandstetter und Bernd Winkmann auf den Positionen eins und zwei sowie – natürlich – Andreas Meinel (gegen Radlbeck) punkteten für Erlenbrunn. Beim 3:3-Unentschieden im „Länderspiel“ blieb es auch, denn aus der Schwüle wurde Regenwetter; die Doppel mussten ausfallen.
Für nächstes Jahr hoffen beide Vereine, der TC Landeck und der TC Erlenbrunn, dass Meinel möglichst viele Matches für sie bestreitet. peb