Pirmasens RHEINPFALZ Plus Artikel Corona: Testen in der Fußgängerzone?

Denis Clauer und Susanne Ganster berichteten am Montagmorgen von der Entwicklung des Schnelltest-Zentrums.
Denis Clauer und Susanne Ganster berichteten am Montagmorgen von der Entwicklung des Schnelltest-Zentrums.

Im Pirmasenser Corona-Testzentrum wird die Kapazität hochgefahren. Eine Stunde länger wird jetzt täglich getestet, und bei Bedarf soll in der Fußgängerzone eine weitere Station eingerichtet werden. Aktuell werden 130 Tests pro Tag erledigt.

Auf Kritik an den Abläufen im Testzentrum auf dem Pirmasenser Messegelände sei reagiert worden, betonte Dezernent Denis Clauer. Das Zentrum der Stadt mit den Schnelltests ist nun räumlich von der Testambulanz des Krankenhauses getrennt, wo die aufwendigeren PCR-Tests gemacht werden. Es gebe zwei Eingänge zum Schnelltestzentrum, und täglich sei eine Stunde länger offen. „Wir erwarten eine steigende Nachfrage“, ist sich Clauer sicher, dass sich wegen neuer Regeln künftig mehr Menschen testen lassen müssen. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn nur noch getestete Personen einkaufen, zum Friseur oder zum Essen in einen Biergarten dürfen.

Deshalb soll, die entsprechenden Beschlüsse der Bund-Länder-Kommission am Montag vorausgesetzt, in der Fußgängerzone eine Außenstelle des „Corona Competence Center“ der Messe eingerichtet werden. Als Ort komme der frühere Laden von Töns in der Hauptstraße 59 in Frage, sagte Clauer. Dort residiert derzeit der City-Manager, der dann nur noch im Gründerinnenzentrum auf der Husterhöhe zu finden wäre. Auf die Schnelle sei kein anderes Ladenlokal zu finden gewesen, erklärte Clauer. Ob die Teststelle wirklich dort eingerichtet wird, sei noch völlig offen. „Wir sind aber vorbereitet, damit wir Dienstag starten könnten.“

Mit den Ferien fallen die Lehrer beim Testen weg

Das Personal im Testcenter in der Messe müsse zudem aufgestockt werden. Aktuell werden dort montags, mittwochs und freitags jeweils etwa 130 Personen getestet. Dienstag und Donnerstag seien es rund 100. In der Testambulanz des Krankenhauses werden ungefähr 50 PCR-Tests am Tag gemacht.

Derzeit können sich noch Erzieher und Lehrer testen lassen, was laut Landrätin Susanne Ganster wichtig sei: In 15 Kindertagesstätten und zwei Grundschulen in der Region seien Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Mit Beginn der Osterferien falle diese Gruppe aber weg, womit die Kapazitäten für andere Bevölkerungsgruppen frei würden.

„Da ist überall noch Luft“

Wer im Pirmasenser Testzentrum, das für die Stadt und den Landkreis gedacht ist, keinen Termin bekommt, könne jederzeit auf ein anderes Testzentrum im Landkreis ausweichen, versicherte Ganster. „Da ist überall noch Luft.“ Pirmasenser müssten nichts zahlen, wenn sie sich beispielsweise in Dahn oder Rodalben testen lassen, wobei generell nur ein Test pro Person und Woche gratis ist. Außerdem gebe es bereits jetzt viele Ärzte und Apotheker, die ebenfalls kostenlose Schnelltests im Angebot hätten. Ganster hofft, dass sich noch weitere Apotheker und Ärzte finden, die solche Tests anbieten.

Lange Wartezeiten gebe es nicht, betonte Ganster. In der Regel dauere die Testprozedur inklusive Registrierung und Wartezeit, bis der Test ausgewertet ist, 20 Minuten. Bei großem Andrang könnten es auch mal 25 Minuten sein.

Schnelltestzentren

  • Athletenhalle, Thaleischweiler-Fröschen
  • Bürgerhaus, Hauenstein
  • Frühere Ritter-von-Tann-Schule, Dahn
  • Mozarthalle, Mozartplatz 1, Rodalben
  • Bruchwiesenhalle, Carentaner Platz, Waldfischbach-Burgalben.

Terminvereinbarung

Über die Internetseite www.drk-corona.de oder telefonisch unter 06331/809780.

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