Pirmasens Chancen stehen 50:50

DAHN. An Ostermontag (Anstoß: 15 Uhr) stehen sich im Stadion auf der Husterhöhe im Pokalendspiel des Fußballkreises Pirmasens/Zweibrücken der SC Weselberg und der FC Dahn gegenüber.
ist Tabellenführer der B-Klasse West und hat in dieser Saison nur ein einziges Spiel verloren, während Dahn als Aufsteiger in die A-Klasse einen sehr guten dritten Platz belegt. „Angesichts der Klassenzugehörigkeit ist Dahn wohl leicht favorisiert, doch in einem Finale stehen unsere Chancen 50:50“, sagt Weselbergs Trainer Attila Baum selbstbewusst. Seine Elf habe sich in den letzten Wochen „positiv entwickelt.“ Die Handschrift Baums wird immer deutlicher erkennbar. Baum selbst ist Spieler des Regionalligisten FK Pirmasens und befindet sich nach einer schweren Verletzung in der Rehabilitationsphase. In Weselberg und in seinem Kader herrsche „absolute Begeisterung“. Die Chance, solch einen Titel zu holen, bekomme man nicht oft, weiß Baum. Er bedauert, dass Außenverteidiger Ricardo Eisel und der üblicherweise auf der Position sechs eingesetzte Tobias Müller verletzt fehlen. Baums Bruder Alexander (Mittelfeld) ist ein Wackelkandidat. Derweil ist Baum begeistert von Volker Reinig, der noch einmal ein Comeback feiert. Der Spielleiter stieg fast ohne Training in den Spielbetrieb ein und vertreibt zurzeit alle Sorgen Baums auf der Sechserposition. „Er ist wahnsinnig gut und spielt viel mit Köpfchen“, lobt Baum den 41-jährigen Chef im Mittelfeld. Seine Leistungsstärke hat Weselberg insbesondere im Pokal. Der SCW hat Ixheim, den in der A-Klasse noch ungeschlagenen Tabellenführer, abgeräumt und in der Vorschlussrunde den A-Klasse-Vierten FK Petersberg eliminiert. Auch Dahn „ist heiß auf den Pokal, denn wir haben in dieser Richtung noch nie etwas erreicht“, sagt deren Trainer Hans-Werner Schäfer. Nach zwei Niederlagen in der A-Klasse in Folge seien die Hoffnungen, einen der ersten beiden Plätze zu erreichen, passé. So gelte die ganze Konzentration dem Pokal. „Das ist unser Saisonhöhepunkt“, so Schäfer. Zwar verfüge Weselberg über eine Topmannschaft, „aber ich kenne auch unsere Stärken“, so Schäfer, der Personalprobleme hat. Der Einsatz von Felix Burkhart, Timo Gassanow, Hans-Frieder Duppré und Marius Schäfer ist fraglich. Gleichwohl freuten sich die Spieler auf die Partie. Im Training am Dienstag sei eine Euphorie zu spüren gewesen. (ig)