Pirmasens Ausbildung im Handwerk eröffnet Perspektiven

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„Das Handwerk hat immer noch goldenen Boden.“ Dieser Meinung ist Michael Lindenschmitt von der Kreishandwerkerschaft Westpfalz. Dass dem so ist, soll der Tag des Handwerks belegen.

Diese Veranstaltung soll dazu dienen, jungen Menschen aufzuzeigen, welche Perspektiven sich für sie in einem handwerklichen Beruf auftun. „Sie haben häufig nur noch Schule, Abi, Studium auf dem Schirm. Da ist ein Umdenken erforderlich“, meint Lindenschmitt. Denn die demografische Entwicklung in Verbindung mit dem Anstreben eines höheren Schulabschlusses hat dafür gesorgt, dass sich zunehmend ein Fachkräftemangel einstellt. „Wir versuchen, junge Menschen, die studieren wollen zu einer Ausbildung im Handwerk zu bewegen. Unsere Zielgruppe sind die 16 -Jährigen, die handwerkliches Geschick haben“, führt Lindenschmitt aus. „Dabei wünschen wir uns auch die Unterstützung der Schulen.“ Gleichzeitig weist er auf Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung hin. Ein Beispiel ist der Meisterbrief, der einem Bachelorabschluss gleichgestellt sei und der sich mit dem Betriebswirt des Handwerks koppeln lasse. „Es gibt eine hohe horizontale Durchlässigkeit“, hält er fest. Daneben richtet sich der Tag des Handwerks an Verbraucher. Sie erhalten an den Ständen Informationen aus erster Hand. Hier stehen Fachleute zur Verfügung, die über neue Technologien und Entwicklungen Bescheid wissen. (lmo)

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