Westpfalz An Halloween um die Häuser ziehen: Das rät die Polizei

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Heute Abend werden viele Kinder und Jugendliche wieder von Haus zu Haus ziehen, um Süßigkeiten zu erbitten und Streiche anzudrohen. In Deutschland ist Halloween längst angekommen, ein Trend, der aus den USA stammt. „Süßes, sonst gibt“s Saures!“ ist einer der bekanntesten Sprüche, sobald die Haustüren geöffnet werden. Wer keine Süßigkeiten geben möchte, muss mit einem Streich rechnen. Eltern sollten jedoch darauf achten, dass nicht alle Scherze harmlos sind, denn manche können strafbar sein.

Die Polizei empfiehlt, Kinder nicht ohne Begleitung umherziehen zu lassen. Eltern sollten ihre Kinder darüber aufklären, dass Eier an Hauswänden oder Böller in Briefkästen keine Streiche sind, sondern rechtliche Konsequenzen haben können. Zudem sollten Eltern ihren Kindern Mut machen, sich nicht an üblen Streichen zu beteiligen, auch wenn der Gruppendruck groß ist. Weiterhin ist es wichtig, dass Kinder im Straßenverkehr gut sichtbar sind. Eine Taschenlampe kann dabei hilfreich sein. An alle Autofahrer geht der Appell, Rücksicht zu nehmen und die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Keine Waffen oder täuschend echte Requisiten

Halloween soll Freude für Groß und Klein bringen, doch nicht jeder ist ein Fan dieses Festes. Es wird empfohlen, nur Häuser zu besuchen, deren Bewohner bekannt sind und sich über den Besuch freuen. Ein wichtiger Hinweis betrifft das Mitführen von Waffen oder täuschend echt aussehenden Nachbildungen. Diese stellen keinen Spaß dar, sondern können als Straftat gewertet werden und polizeiliches Eingreifen erfordern. Daher ist es ratsam, keine Anscheinswaffen mitzuführen, um folgenschwere Konsequenzen zu vermeiden.

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